Neben wirklich wunderschönen, charismatischen Stimmen waren es vor allem die Lieder, die mir am letzten Sonntag teilweise das Pippi in die Augen getrieben haben. Egal, ob „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder „Ich liebe das Leben“… Gänsehaut. Vielleicht auch deswegen, weil man als Zuschauer wirklich den Eindruck hatte, dass die Sänger und Sängerinnen wissen, wovon sie singen.

Leute, es ist Zeit, über eine neue Show zu reden, die „von jetzt auf gleich“ da war und direkt mein Herz erobert hat. The Voice Senior ging am 23.12. zum ersten Mal an den Start. Die Kandidaten: Menschen, die den Jungen durchaus bewiesen, was „Rock n‘ Roll“ wirklich bedeutet.

Kandidaten mit Stimme und Charisma

In einer Zeit, in der den Protagonisten von Castingshows nur allzu oft vorgeworfen wird, sich von der Industrie verbiegen zu lassen, kommt The Voice Senior gerade recht. Wieso? Die Kandidaten haben in ihrem Leben schon viel mitgemacht (Lieblingszitat: „Ich habe schon drei Männer unter die Erde gebracht.“) und dementsprechend würde es sicherlich ohnehin niemand in der fünfköpfigen Jury wagen, „ach-so-wohlgemeinte“ Ratschläge zu geben.

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Und genau das war auch nicht nötig. Das Echo in den sozialen Medien war fast schon überragend. Viele Nutzer stellten in den Raum, ein „normales“ TVOG sei nicht mehr nötig. Eine eigene Facebook Seite für die Senior Variante wurde gefordert.

Umso ärgerlicher, dass die Staffel bei Weitem nicht so lange andauern wird, wie die anderen und das Finale schon Anfang Januar stattfinden wird.

Geteilte Meinungen zur Jury

Kinners, ist mein Humor zu flach, dass ich die Jury in der vorliegenden Konstellation durchaus unterhaltsam finde? Im Netz kommen die fünf aktuell eher schlecht weg. Vor allem Mark Forster muss hier einiges einstecken (wobei ich den Eierlikör-Trick wirklich witzig fand).

Schön finde ich auch, dass die Ehrfurcht, die den Talenten gegenüber gezeigt wird, allgegenwärtig ist und dass einmal mehr bewiesen wird, dass „älter“ eben nicht „altbacken“ bedeuten muss.

Und wer ist eigentlich bei den Kandidaten am beliebtesten? „Rocker“ entscheiden sich aktuell gern für The Boss Hoss (wer würde es ihnen verübeln?), Fans klassischer Musik tendenziell gerne für Catterfeld. Sasha stellt sicherlich eher den Schwiegermutter-Typ dar, während Forster all diejenigen anspricht, die ihren Enkeln versprochen haben, den „Witzigen mit der Mütze“ zu nehmen.

Danke an die Produzenten für eine geniale Show und danke an die Kandidaten, dass… ihr so seid, wie ihr seid. Ihr habt Vorbildcharakter!

Liebst,

Conny