… und keiner schaut hin, weil auf Sat1 Fort Boyard wieder anfängt. Spässle! Auch wenn ich mir als Kind der 80er definitiv den Kampf um den Schlüssel gegen die reißenden Tiger nicht entgehen lassen werde, werde ich heute natürlich (der Mediathek sei Dank) das lustige Rosenverteilen anschauen.

Ich habe mich nicht wochenlang umsonst gequält, um mir das Klassische „…aber ich habe mich leider nicht in dich verliebt!“ und den anschließenden Abgang entgehen zu lassen.

Daniel oder Alex?

Kürzen wir das Ganze ab: würden wir nicht ahnen, dass vielleicht, eventuell schon jetzt wieder alles aus ist und parallel zum Finale die Bewerbungen für „Bachelor in Paradise“ laufen, würden wir es Alex gönnen. Und nicht nur, weil dieser als einer der wenigen in der vorletzten Folge die Hosen auf der Yacht angelassen hat, sondern weil… aus Gründen eben.

Vielleicht auch, weil ich mich nicht mit dem Verkäufer-Gesicht von Daniel anfreunden kann.

Ein Blick zurück – wie war die Staffel?

Anders. Definitiv. Teilweise noch chauvinistischer als vorher (geht das?). Immerhin hat noch kein Rosenanwärter „seine“ Bachelorette als „Bitch“ bezeichnet. Und immer noch bin ich der Meinung, dass Nadine trotzdem eine gute Wahl war. Mal Über-30 (yay!), nicht „nur“ Influencerin (yay!) und Bier- und Pizza-Liebhaberin (Hallo? Warum ist DIE eigentlich Single?).

Ein richtiges Hass-Objekt gab es dieses Mal auch nicht. Konnte ja keiner wissen, dass Rafi freiwillig den Abgang macht, gerade dann, als sich der geneigte RTL-Fan schon so schön auf ihn eingeschossen hatte. Mein Tipp: „IBES 2019“ gibt es ein Wiedersehen.

Erschreckenderweise bleiben mir diesmal auch nur die wenigsten Teilnehmer namentlich in Erinnerung. In den Fokus gerückt sind lediglich „der mit der Trommel“, „der Assi“, „das Model“ und „der, der -glaub ich- doch schwul ist“.

RTL sucht derzeit übrigens wieder nach Kandidaten für „Der Bachelor“, … just sayin‘.

Liebst,

Conny