Hallo, ihr Lieben!

Gestern war es einmal wieder soweit! „Schlag den Star“ wurde zelebriert. Dieses Mal mit Sylvie Meis und Lilly Becker. Was haben wir uns über Jokos und Klaas Engagement gegen Sexismus gefreut, das vor einigen Tagen auf ProSieben ausgestrahlt wurde. Zum Beginn der Folge habe ich mir ehrlich gesagt heimlich vorstellen müssen, dass Alice Schwarzer heulend die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben muss. Die gute Nachricht: nach dem ersten Spiel beruhigte sich meine innere Feministin auch wieder ein wenig.

Hier ging es darum, Käse zu reiben. Sowohl Lilly als auch Sylvie trugen hierzu einen Ausschnitt, der von hier bis nach Castrop-Rauxel reichte. Es wurde gestöhnt, geächzt und gehobelt. Innerhalb der endlos wirkenden zwei Minuten überlegte man sich, ob genau DAS das Ergbnis jahrelanger Emanizpation sein sollte. Aber: im Laufe des Abends wurde das Ganze tatsächlich zu einer runden Show, in deren Zusammenhang von Wissen bis hin zu Action alles vertreten war.

Sylvie Meis geht früh in Führung

Sylvie schaffte es vergleichsweise früh, sich von ihrer Kontrahentin abzusetzen… und das, obwohl das erste Spiel an Lilly ging. Im Laufe des Abends wurde der Abstand immer größer. Teilweise wurde auch vehement darüber diskutiert, ob tatsächlich alle Regeln korrekt umgesetzt wurden.

Vor allem Frau Becker zeigte sich manchmal sichtlich unzufrieden mit ihrer eigenen Leistung. Ein kleines Erfolgserlebnis: das Fahren eines Tingers durch Wasser und Matsch. Hier hatte Sylvie so gut wie keine Chance… unter anderem deswegen, weil sie vor circa 15 Jahren (!) zum letzten Mal selbst Auto gefahren ist. Im Rahmen dieses Spiels geschah auch der absolute Kommentatoren-Supergau, von dem heute in etlichen sozialen Netzwerken zu lesen war.

Als Lilly Becker mit einem „I can’t see!“ darauf aufmerksam machte, dass das Sichtfenster ihres Helms beschlagen war, platzte Ron Ringguth ein „Nicht „I can’t breathe“, sondern „I can’t see!“ heraus. Binnen weniger Minuten regten sich die Fans auf facebook und twitter über diese Geschmacklosigkeit auf, gaben teilweise an, umzuschalten.

Sowohl Ron als auch ProSieben haben sich mittlerweile entschuldigt.

Liebst,

Conny