Gehört ihr eigentlich auch zu denjenigen, die „The Voice of Germany“ gern auf einen Samstagabend Sendeplatz verfrachten würden? Immerhin sorgen etliche Werbeblocks dafür, dass der geneigte Musikfan ansonsten bis kurz vor Mitternacht vor dem TV sitzt und weiß, dass er ja „morgen“ wieder arbeiten muss.

Wie auch immer: nun steht das „The Voice of Germany“ Finale an und man fragt sich, ob der berühmte Drops nicht ohnehin schon gelutscht ist.

Claudia in der Favoritenrolle

Wie erwartet, hat Claudia (Team Alice) hier einen Durchmarsch hingelegt, der ein wenig an den 5:1 Sieg der Eintracht gegen Bayern erinnert. Da die Kandidatin nun auch von den Coaches der Konkurrenz geradezu in den Himmel gelobt wird, stellt sich die Frage: „Was macht der Rest?“

Und ich gebe es zu: ich bin bekennender Lukas Fan! Endlich mal ein junger Mann, der singen kann und die Baggy Pants nicht auf halb acht trägt! Ein Typ im Anzug, der sich (hoffentlich) nicht zu sehr vom Casting Rummel anstecken lässt und das Ding vielleicht wirklich nach Hause fährt? Wer weiß… .

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Ein Blick auf die vergangene Staffel

Rückblickend betrachtet, war die vergangene Staffel von „The Voice of Germany“ sicherlich so bunt und schrill (liebste Grüße an Oxa!) wie lange nicht mehr. Egal, ob sich ein „Nesthäkchen“ zu einer echten Show Diva entwickelt hat oder Sido sich – mal wieder – in keine Schublade stecken lassen wollte: „The Voice of Germany“ hat die Latte für andere Castingshows verdammt hoch gehängt… auch wenn ich dieses Mal die Songauswahl – bis auf wenige Ausnahmen – oft eher lame fand.

Es braucht nicht immer die „großen Schnulzen“, um zu zeigen, dass man singen kann. Manchmal reicht auch ein einfacher „Jailhouse Rock“, um sich vom Mainstream abzuheben.

Liebst,

Conny