Ich weiß nicht, was mich mehr amüsiert: dass Nastassja Kinski schon vorher gekniffen hat oder dass Kader Loth für sie eingezogen ist… .

Die intellektuelle Speerspitze des Trash-TVs ist wieder auf Sendung – die Grimmepreis nominierte Abendunterhaltung für den Kenner, die Werkschau gescheiterter Persönlichkeitsprofile!

Aber ganz ehrlich: die diesjährige Kandidaten-Konstellation aus Brüsten, Bodys und Biestern garantiert wahnwitzige Wochen. Busenfreundinnen treffen auf „Botox-Boy“, Gina-Lisa auf ihren Ex und Hanka auf Hygieneprobleme. Wobei sie nicht die Einzige mit Neurosen ist. Malle-Jens leidet nach eigener Aussage nämlich an „Versagung“.   

Die schönsten Momente werden wieder die sein, wenn zu melancholischer, berührender Musik Tränen fließen. So wie bei Hanka gestern, als Dr. Bob ihr ein Mini-Pflaster auf eine Wunde geklebt hat.

Gina Lisa bringt es bei einem Blick aufs Klo auf den Punkt : „Es ist Camping auf ganz hohem Niveau.“. Markus Majowski will Langsamkeit in den Tag bringen und für Kader Loth sind alle schon körperlich vergewaltigt worden. Gut, dass das Gina-Lisa nicht mitbekommen hat… .

Als Begrüßungsgeschenk präsentieren die Moderatoren neue Campregeln. Die „Stars“ dürfen ihre Bewohner für die zwei verschiedenen Camps selbst ausssuchen und die Zuschauer in der ersten Woche erstmals zwei Kandidaten wählen.

Das erste Drama lässt nicht lange auf sich warten. Hanka ist ängstlich wegen ihrer Wunde. Denn „durch die offene Stelle kommt Unheil rein“, sagt sie und merkt dabei gar nicht, dass das Unheil mit Einzug der Kandidaten ja schon längst da ist. 

Mein persönlicher Dschungelkönig ist schon jetzt der dreiste Dritte, Markus Majowski. Er nimmt sich selbst und den Dschungel nicht so wichtig und ernst. Gute Voraussetzungen? Für ihn scheint alles ein wunderbares, lustiges Spiel zu sein. Und er entschuldigt sich bei den Würmern, dass er sie beim Sterneholen gegessen hat. Sympathiepunkte auf ganzer Linie für den trockenen Alkoholiker.

Und sowieso: die Fress-Prüfungen sind immer die Höhepunkte. Und natürlich darf dabei eines nicht fehlen: die Kotzfrucht, das Kultgericht des Dschungelcamps.

In diesem Sinne. Guten Appetit bei der „Daily Drug“.

Foto: RTL / Stefan Menne

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