The Heavy Entertainment Show – Robbie rockt Düsseldorf!

Hallo, ihr Lieben,

gestern waren wir für euch bei Robbies „Heavy Entertainment Show“ in Düsseldorf. Ja, er ist älter geworden, Papa und vielleicht auch ein wenig ruhiger. Dennoch bleibt eines unbestritten: er kann es immer noch. Das Gesamtpaket stimmt.

„God bless our Robbie“

Nachdem jahrelang Touren und Konzerte mit „Let me entertain you“ gestartet wurden, war es offensichtlich an der Zeit für etwas Neues. Den ersten Song lässt Mr. Williams singen. Mit „God bless our Robbie“ zur Melodie zu „Land of Hope and Glory“ geht es los auf eine Reise durch seine größten Erfolge, die alle 60.000 im Schlaf mitsingen können.

Robbie betritt die Bühne, ist da. Er trägt einen Boxermantel, den er bald zu den Klängen des Titelsongs „The Heavy Entertainmet Show“ ablegt. Ein Bekannter meinte unlängst zu mir: „Wenn Robbie da ist, werden alle Synapsen in der Halle auf „gleich“ geschaltet.“ Dem ist so. Frei nach dem Motto: „Scheißegal, wie kacke die Welt gerade da draußen sein mag. Wir haben in unserem Kessel Spaß!“.

Es folgte ein bunter Mix aus „Rock DJ“, „Strong“ und „Rudebox“. „Ich bin so ein guter Rapper… und keiner weiß es.“ lacht er.

Papa Robbie

Genauso wie wir ihm die Nummer vom Rockstar abnehmen, erkennen wir auch, wie authentisch Robbie als Familienmensch ist. So singt er -gemeinsam mit seinem Vater- den Gassenhauer „Sweet Caroline“. Die Arena tobt und feiert. Das Leben? Rob? Keine Ahnung! Manchmal braucht es keinen Grund, um sich wieder wie 15 zu fühlen.

„Mittlerweile bin ich Vater. Ich habe einen Sohn und eine Tochter. Mein Sohn lernt gerade sprechen. Er redet wie ich.“ Lachen im Publikum, „Letztens saßen wir im Auto. Irgendwann sagte er: „Oh Mann, Papa! Schau dir all diese fucking Bäume an! – Ich sagte: „Das kannst du nicht sagen! Das sind doch nur 20! „Fucking“ sagen wir erst ab 70 Bäumen!“ Erziehungsmethoden á la Williams, der sich aufgrund seiner bekannten Rückenprobleme immer wieder hinsetzt und weitersingt. Immerhin ist er Rockstar, vielleicht musikalisch nicht immer, mit Hinblick auf sein bisheriges Leben aber definitiv.

Stephanie aus Düsseldorf

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Robbie Williams unterschreibt auf nackter Haut!

… war die Glückliche, die gestern Abend mit Rob „Somethin‘ Stupid“ singen durfte. Ausgestattet mit einer Bauchrednermaske durfte sie so Händchen halten, bekam einen Kuss auf die Stirn und damit eine ganz besondere „Portion Robbie“. Auch hier zeigt sich jedoch, wie sehr sich auch ein Williams verändern kann. Kein Knutscher mit Zunge, kein Po-Grabscher. Stattdessen ein aufmunterndes „You don’t look like an idiot!“ zu einer Frau, die durch besagte Maske dann doch ziemlich entstellt wurde.

Auch gestern Abend durfte jedoch das „Titty-Gate“ nicht fehlen. Was Dresden kann, kann auch Düsseldorf. „Ja, ich weiß. Ihr wollt, dass ich auf euren Brüsten unterschreibe.“ sagt er in einer Anspielung auf Dresden und schreibt. „Deutschland, ich danke dir dafür!“

Gute Stimmung bis zum letzten Ton

Unter anderem gehörte Rob zu den Künstlern, die auf Ariane Grandes Benefiz-Konzert zum Gedenken der Opfer von Manchester aufgetreten sind. Gestern Abend stand jedoch definitiv die Party und die gute Laune im Vordergrund. Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Dennoch wusste jeder, weswegen „We still sing our song!“ dermaßen gegröhlt wurde, dass man glaubte, das Stadion würde in sich zusammenfallen.

Am Ende entließ Robbie uns mit „My way“ in die Nacht. Sichtlich gerührt davon, dass er über eine Fanbase verfügt, die mit ihm gewachsen und erwachsen geworden, jedoch immer noch Kind geblieben ist. Danke, Robbie!

Liebst,
Conny

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