Hallo, ihr  Lieben!
„Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen…“ – mal ganz abgesehen davon, dass das Lied in grammatikalischer Hinsicht ein paar „Ausreißer“ verbucht, können auch seine Inhalte in der heutigen Zeit widerlegt werden. Heute braucht genaugenommen niemand mehr Eier oder Milch, um die eigene Küche in eine rundum gemütliche und nach „Jingle bells“-duftende Oase der Köstlichkeiten zu verwandeln.

Pünktlich zur Adventszeit haben wir damit begonnen, uns durch die feinen, veganen Rezepte der bezaubernden Stina Spiegelberg zu backen.

Der Untertitel des Buches („Vegane Plätzchen für Winter und Weihnachten) hört sich spannend an. Grund genug also, Eier, Milch und Co. mal beiseite zu stellen und loszulegen. Das Besondere an diesem Buch ist nämlich, dass ihr -auch als Omnivoren- mit absoluter Sicherheit viele der Zutaten ohnehin schon zuhause habt. Andere, wie zum Beispiel, Agavendicksaft oder vegane Magarine, sind bequem im Bioladen zu erstehen und nicht teuer.

Die Illustrationen

Die Bilder, mit denen die liebe Stina uns in diesem Buch versorgt, sehen nicht nur gut aus, sondern wecken auch unseren Ehrgeiz. Irgendwie muss es doch möglich sein, diese tolle Lebkuchenpralinen zu zaubern! Auch wenn unsere Ergebnisse sicherlich bei Weitem nicht an die hübschen Bilder heran kamen, mussten wir -dank der Tatsache, dass wir uns akribisch an die Rezepte gehalten haben- in geschmacklicher Hinsicht keine Einbußen hinnehmen.

Schwierigkeitsstufen

Im Interview hat uns die liebe Stina bereits verraten, dass sie mit ihrem Buch mehrere Personengruppen ansprechen möchte. Menschen, die sich seit Jahren mit veganem Backen befassen, sollen ebenso auf ihre Kosten kommen wie solche, die sich neugierig einem für sie (noch) unbekanntem Thema annähern. Dieser Anspruch spiegelt sich auch in „Vegan X-Mas“ wider. Einfache Plätzchen sind ebenso mit von der Partie, wie anspruchsvolle Kreationen, an die wir uns sicher im nächsten Jahr heran wagen. Das Verhältnis zwischen „leicht“ und „schwer“ ist ausgeglichen, aber immer lecker.

Der Preis

„Vegan X-Mas“ könnt ihr für fluffige 19,95 EUR erstehen. Dafür bekommt ihr ein gebundenes Buch mit ansprechenden Illustrationen und feinen Rezepten, die nicht nur zur Weihnachtszeit schmecken.

Schnick und Schnack

Ganz hinten im Buch findet ihr übrigens süße Dekoideen, mit denen ihr eure Plätzchen noch individueller gestalten und natürlich auch verschenken könnt.

Fazit:

Zugegeben… wir waren zunächst skeptisch, ob uns Stinas Buch überzeugen kann. Immerhin hat niemand Lust, sich auf der Suche nach ausgefallenen Zutaten auf den Weg durch das vermatschte „Winter Wonderland“ zum Supermarkt zu machen. Überraschenderweise hatten wir wirklich (fast) alles Zuhause und konnten bei einigen Rezepten sogar direkt loslehen. „Vegan X-mas“ ist die perfekte, tierfreundliche Alternative zu Omas traditionellen Rezepten, steht jedoch Vanille Kipferl und Co. weder in geschmacks- noch in geruchstechnischer Hinsicht nach.

Liebst,
Conny