…, aber sind wir das nicht alle?

Sicherlich habt ihr mitbekommen, dass ich am letzten Wochenende wieder presse- und promitechnisch für euch unterwegs war. Am Samstag habe ich mir Markus Maria Profitlichs aktuelle Show „Schwer verrückt“ angeschaut. Viele von euch kennen den Comedian, der -wie er mir im Interview erzählt hat- ja eigentlich eine Ausbildung zum Schreiner absolviert hat, aus der „Wochenshow“ oder von „Mensch Markus“.

Am Wochenende verschlug es ihn jedoch wieder auf die „echte Bühne“. Schnell wurde klar: hier gehört er auch hin. Ab der ersten Minute sorgte er nicht nur mit Gags am laufenden Band, sondern auch mit seinen unverwechselbaren Slapstick-Einlagen für Lacher beim Publikum.

Eine gute Mischung aus Verrücktheit und dem „Blick über den Tellerrand“

Im Laufe der Show fällt auf, über was man sich alles vollkommen problemlos aufregen kann. Fragen wie „Warum rasieren sich Frauen die Augenbrauen ab, um sie dann wieder aufzumalen?“ oder „Warum hatte Omma eigentlich keine Glutenunverträglichkeit?“ haben mich vorher irgendwie noch nie beschäftigt. Profitlich holt das Publikum allerdings genau hier ab. Nie fies, dafür eher „ums Eck denkend“ und manchmal knapp vor der Gürtellinie kommt ein Gag nach dem anderen.

Das Besondere an „Schwer verrückt“ ist jedoch, dass es nicht das klassische Stand-Up-Comedy-Programm ist. Vielmehr erwartet den Zuschauer ein Mix aus Comedy und Theater. Egal, ob betrunkener Jäger oder Mann im Zug-Klo: auch ohne viele Worte versteht der Zuschauer exakt, was gemeint ist und lässt sich gern auf mehr als 90 Minuten Witzfeuerwerk ein.

Markus Maria Profitlich spricht über seine Krankheit

Nicht nur im Interview haben wir mit Profitlich über seine Parkinson Krankheit gesprochen. Der Comedian geht den Schritt nach vorne und thematisiert sie auch in seinem Programm. Im nächsten soll sie hier -laut seiner Aussage- noch eine größere Rolle spielen. Der Titel des Programms stünde jedoch noch nicht fest. „Vielleicht „Alles außer Mikado?“ schmunzelt er. „Oder Schütteln vor Lachen?“ Spätestens jetzt traut sich auch der letzte im Publikum zu grinsen. „Ich weiß noch nicht. Es ist ne Zitterpartie…“.

Lieber Markus,

wir wünschen alles Gute!

Liebst,

Conny

PS.: Das komplette Interview mit Markus Maria Profitlich gibt es bald hier.