Wir geben es ja zu: bis Weihnachten wird noch viel Wasser den Rhein herunter laufen. Trotzdem haben wir uns in diesem Jahr vorgenommen, mit dem Kaufen der passenden Geschenke für unsere Liebsten nicht allzu lange zu warten. Überfüllte Kaufhäuser am 4. Advent sind ebenso uncool wie das weihnachtliche „ich bestelle grundsätzlich alles online“-Gehabe.

Daher stellen wir euch in den kommenden Wochen unsere Vorschläge für die besten, ausgefallendsten und persönlichsten Weihnachtsgeschenke vor und liegen daher mit unserer X-mas-Stimmung noch weit vor dem ersten „Last Christmas“-Gedudel.

Heute testen wir den LEGO „Kwik-E-Mart“ aus „Die Simpsons“ und fühlen dem Produkt auf den Zahn. Die Verkaufszahlen des Simpson-Hauses scheinen die Macher überzeugt zu haben. Mit Apu’s „Kwik-E-Mart“ habt ihr einen weiteren Baustein, um euch einen kleinen Teil des gelben Springfield zuhause aufzubauen.

Die Fakten:

Das erste Detail, das uns im Zusammenhang mit dem „Kwik-E-Mart“ auffiel waren… die Details. OMG! Eine Kaffeekanne im Miniformat, die tatsächlich nochmal aus drei (!) Einzelteilen besteht, zeigt: hier hat sich jemand wirklich Mühe gegeben. Zahlreiche Sticker, Fächer und Donuts bis hin zu kleinen Bierdosen („Duff“) runden das Sortiment des Büdchens ab und erfordern Fingerspitzengefühl. Zusammen mit dem Grundgebäude bekommt ihr sechs Figuren (Homer Simpson, Bart Simpson, Marge Simpson, Apu Nahasapeemapetilon, Chief Wiggum und Snake) mitgeliefert. Auch hier fallen die Details direkt ins Auge. So findet ihr unter anderem Snakes Tattoo, den Ohrring und Chief Wiggums Donutreste am Mund wieder. Marge trägt sogar ein echtes Röcken bzw. stoffähnliche Elemente am Kleid. Zudem gehört Chief Wiggums Polizeiauto zum Set, in dem die Figuren jedoch nur schwer Platz finden.

lego_kwik_marktAufbau:

In Bezug auf Lego bzw. Lego Technics habe ich bisher vergleichsweise wenige Erfahrungen sammeln können. Hier kam mir definitiv die gute und logisch-aufgebaute Beschreibung des Herstellers zugute. Ich habe für den kompletten Aufbau inkl. drei Mal „verstecken“, abbauen und wieder aufbauen insgesamt circa 15 Stunden gebraucht. Durchaus human für einen Anfänger, für Fortgeschrittene sicherlich zu toppen.

Realismus:

Beim genauen Betrachten der Details fallen keine groben Fehler auf, wenn es darum geht, den „echten“ „Kwik-E-Mart“ mit der Lego-Variante zu vergleichen. Im Gegenteil! Hier wurde sogar an Details wie Poster, Aufschriften auf Regalen und die „Welcome“-Matte gedacht. Besonderes Extra: hinter einer Tür findet ihr sogar eine Maus inkl. Käsevorrat.

Das Dach und der allgemeine Aufbau:

Damit das komplette Hausbild stimmig bleibt, haben die Macher selbstverständlich auch an das Dach und dessen Bepflanzung gedacht. Der liebe Apu züchtet hier seine Karotten und anderes Grünzeug, das im Laufe der Serie eine vergleichsweise geringe Rolle spielt, jedoch die Optik des Lego-Hauses abrundet. Damit ihr euch den kompletten „Kwik-E-Mart“ ohne große Verrenkungen aus allen Perspektiven aus anschauen könnt, könnt ihr diesen problemlos auseinanderklappen. Die Mechanik funktioniert absolut reibungslos und hakt an keiner Stelle (ja, wir haben mehrfach getestet!).

logo_kwik_markt_020__DSC4046Für Kenner:

Menschen, die sich nie mit der Serie befasst haben, haben beim Lego Simpsons Kwik E Mart vermutlich weniger Schmunzeleffekte als bekennende Springfieldfans. So findet ihr zum Beispiel den tiefgefrorenen Jasper im Kühlschrank oder dürft euch an einem Apu loves Manjula erfreuen. Auch Ned Flanders grinst euch von einem Poster aus an.

Preis:

Mit einem Preis von 199,99 EUR (klick!) liegt der Simpsons Kwik-E-Mart von Lego sicherlich in der Liga der höcherpreisigen Weihnachtsgeschenke. Dennoch lohnt sich der Kauf für Fans der gelben Familie in jedem Falle. Wer bisher der Lego-Sucht noch nicht verfallen ist, wird sich definitiv ab JETZT für die bunten Stecksteine begeistern können. Der Zusammenbau fordert, ohne zu überfordern, und macht aufgrund diverser Details unglaublich viel Spaß.

logo_kwik_markt_021__DSC4048Fazit:

Gelber Daumen nach oben! Simpsons-Fans kommen mit dem Kwik-E-Mart unter dem Weihnachtsbaum auf jeden Fall auf ihre Kosten. Egal, ob ihr das Haus schon euer Eigen nennt, oder eure Sammlung mit dem indischen Büdchen beginnt: ihr werdet süchtig. Versprochen!

Liebst und ein fröhliches „Diddeliduuu“,
Conny