Versuchtes Tötungsdelikt in Münsterraner Kinderhaus – Richterin ordnet Untersuchungshaft gegen 50-Jährigen an

Polizeiauto Symbolbild
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Am Donnerstagmorgen (12.5., 7:05 Uhr) soll ein 50-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz seine ehemalige und von ihm getrennt lebende Lebensgefährtin, eine 44-Jährige aus Münster, mit einer Eisenstange angegriffen und schwer verletzt haben. Eine Mordkommission bei der Polizei Münster unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Frank Schneemann ist eingerichtet.

Der Tatverdächtige soll die Frau ersten Erkenntnissen zufolge an der Straße Am Burloh in der Nähe ihrer Wohnung unvermittelt angegriffen haben, als diese zu Fuß unterwegs war.

„Dem 50-Jährigen wird vorgeworfen, der Frau mehrmals mit einer Eisenstange insbesondere auf den Kopf, sowie den Oberkörper geschlagen zu haben“, erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Erst als der 50-Jährige bemerkte, dass Zeugen auf die Tat aufmerksam wurden, ließ er von seinem Opfer ab, stieg in sein Auto und flüchtete.

Hinzugerufene Polizisten verfolgten den Flüchtigen über die Bundesstraße 54 bis nach Laer. Dort nahmen die eingesetzten Beamten ihn fest. „Der Tatverdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen, die Ermittlungen zu den Tathintergründen dauern an“, so Frank Schneemann.

Die Frau wurde ärztlich versorgt, Lebensgefahr besteht nicht.

Update: 13.05.2022

Nachdem ein 50-jähriger Mann am Donnerstagmorgen (12.5., 7:05 Uhr) seine ehemalige, von ihm getrennt lebende Lebensgefährtin mit einer Eisenstange angegriffen und schwer verletzt haben soll, ordnete eine Richterin am Amtsgericht Münster am Donnerstag (12.5.) Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an.

Ihm wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Der 50-Jährige hat sich bislang zu den Vorwürfen nicht geäußert.

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