Hallo, ihr Lieben!

Ich kenne -offen gesagt- niemanden, der gern über den Tod oder das Sterben spricht. Am liebsten schweigen wir dieses Thema doch (Achtung!) tot, oder? Der Gedanke daran, irgendwann nicht mehr da zu sein, bedrückt.

Der Autor Yves Schurzmann begleitet in „37°“ Menschen, die wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Heute, um 22.15 Uhr können Zuschauer auf ZDF sehen, wie Schwerkranke mit ihrer Situation umgehen. Der Autor schafft damit mitreißende Geschichten ohne jede Art von Effekthascherei.

Klaus

Klaus wurde vor ein paar Jahren die Diagnose ALS gestellt. Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar, lähmt das Nervensystem und die Muskeln. Er möchte nicht warten, bis er stirbt, sondern sucht einen Weg zu einem erträglichen Freitod. Einen Weg, der auch für seine Tochter in Ordnung gehen soll. Geht das?

„Ich will so sterben, wie ich gelebt habe – selbstbestimmt, mit erhobenem Haupt und nicht als Pflegefall!“, sagt Klaus.

Anja

Anja ist 37 Jahre alt und leidet unter Lungenkrebs. An den besagten Freitod denkt sie nicht. Sie hat zwei Kinder und möchte möglichst lange für sie da sein.

Andrea

Andrea leidet ebenfalls unter Lungenkrebs und hat vor Kurzem ihre Chemo abgebrochen, weil sie die Nebenwirkungen nicht mehr ertragen möchte. Sie möchte in einem Hospiz sterben. Doch dann kommt alles ganz anders.

Das ZDF befasst sich im Laufe der Senung mit Fragen wie „Wie gehen sie mit der Situation ihres nahen Endes um?“ „Verändert es den Blick auf das Leben?“ und „Was bedeutet für sie, „selbstbestimmt und in Würde“ sterben?“.

Abendunterhaltung braucht eben nicht immer eine hochkarätige Starbesetzung. Manchmal reicht auch einfach das Leben als Protagonist.

Liebst,
Conny

Alles in Kürze:

Was? „37°“

Wann? 24. Januar, 22.15 Uhr

Altersfreigabe: 6 Jahre