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Was für ein Opening haben uns die Cutter und Regisseure der Sendung „Die Höhle der Löwen“ denn da geboten!? Gleich mal auf die Pauke gehauen und uns gezeigt, was Jungunternehmer brauchen: MUMM!

Heimatgut: Aryan Moghaddam (26) & Maurice Fischer (28)

Heimatgut: Aryan Moghaddam (26) & Maurice Fischer (28)

Genau den hatten auch die Gründer von „Heimatgut“, dem Wirsingchip und so wurde allen Beteiligten schnell klar: Coole Typen, geiles Produkt! Aber was dann die „Löwen“ Herr Vural Öger, Judith Williams und Frank Thelen den beiden als Angebot abgaben, nennen wir mal nett eine „Ohrfeige“. Diese ist zwar seit Jahren und Gott sei Dank laut Gesetzt als „Argument“ für Eltern ohne sprachliche Kompetenz verboten, aber die drei boten 30% Firmenanteil für 125.000€ Investment. Damit lagen sie weit von den erwarteten 5% bei gleicher Summe entfernt. Trotzdem zogen sich die Gründer zu Überlegungen zurück, um verständlicherweise das Angebot abzulehnen. Wir von niveau-klatsch sagen: „Gut so!“. Womit dann keiner gerechnet hatte: Jochen Schweizer kam wie ein Löwe aus dem Hinterhalt und bot den beiden eine 15% Beteiligung an. Alle drei lachten sich an und der erste Deal der Sendung war perfekt. Denn mit 15% Beteiligung konnten sich die Gründer von „Heimatgut“ anfreunden und gingen glücklich und zufrieden aus dem Sendestudio nach Hause. Kurz nach der Ausstrahlung brach der Server von Heimatgut kurzeitig zusammen, aber wenn Jochen Schweizer die Firma als gutes Invest sieht und die beiden mit den Sätzen „Ich find euch cool! Ich mach den Deal. Sinnvolles Investment, da es für alle Menschen was Gutes beinhaltet!“ verabschiedet, ist das nicht nur gutes Marketing, sondern eine gewollte Firmenkapitalsteigerung.

Natürlich wäre es keine Vox-Show (RTL Mediengruppe), wenn nicht auch skurrile Sachen für die Juroren und für uns da gewesen wären. So gab es im ersten Zusammenschnitt nicht nur „Thronjuwel“, ein WC-Parfüm aus ätherischen Ölen, sondern zudam hatte es sich eine Gründeridee zur Aufgabe gemacht, einen virtuellen Smartphone-Assistenten zu entwerfen, der unseren Tag angenehmer machen soll. Für diese Idee fanden die „Löwen“ deutliche und klare Worte wie „Das ist eine dumme Idee!“ oder „Da kann ich mein Geld auch dort ins Feuer werfen!“. Wenn aber ein 22 jähriger österreichischer Startup Unternehmer gekonnt mit einem Skateboard in die Studios fährt, dann werden bei den Juroren Jochen Schweizer und Frank Thelen Jugendphasen wieder wach und die Macher zeigen uns in diesem Zusammenhang auch gerne mal Herrn Schweizer im Jahre 1987 auf einem Skateboard, bevor es zur Gründe Idee geht.

Investor Frank Thelen (r.) und Kape Skateboards Peter Karacsonyi (22).

Investor Frank Thelen (r.) und Kape Skateboards Peter Karacsonyi (22).

Das Skateboards noch immer mit den gleichen Materialen wie vor 30-40 Jahren gebaut werden, stört Peter Karacsonyi und zeigt dann eindrucksvoll, dass Skateboards aus Carbon, Epoxidharz und Co. funktionieren. Sofort ist Frank Thelen Feuer und Flamme, steigt selber auf das Board, begeistert die anderen Preisrichter und geht ohne Kompromisse in den Deal von Peter Karacsonyi: 60.000€ für 20% Firmenanteil.

Auch wenn es massive Kritik an der Glaubwürdigkeit der Sendung und den Investoren gibt, da viele Deals 2014 im Nachhinein und ohne laufende TV-Kamera scheiterten, so ist es doch wahr, dass die Sendung aus Marketing-Sicht sinnvoll ist. Wie und wo sonst kann man Endkunden, Investoren, Interessierte so schnell erreichen? Hat ein Gründer das Grundcasting erstmal überstanden und passt sein Unternehmen oder seine Idee in das TV-Format, gibt es nicht Besseres als so in kurzer Zeit ein Millionenpublikum zu reichen.

Wir bleiben dran und werden berichten!

Euer Niveau-Klatsch Team