Versteht einer den Legat? Ich nicht. Irgendwie wird alles mehr und mehr unverständlicher. Wer spielt, wer ist authentisch? Ist an den – schon lange im Netz kursierenden – Verschwörungstheorien zum Dschungelcamp etwas dran, wenn wiedermal von „Fake“ die Rede ist? Die Kandidaten würden Regieanweisungen bekommen und der Dschungel wäre ja gar kein echter, sondern nur Studiokulisse, sogar das Grillenzirpen und das Vogelgezwitscher sei nur eingespielt?

Zumindest an Ersterem könnte etwas dran sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass der Thorsten Legat sich erst tagelang mit Helena Fürst zofft, um sie dann- wenn sie endlich mal Sterne geholt hat – abzuknutschen und sie plötzlich ganz toll findet? Dramaturgischer Schachzug oder ist der Legat einfach nur merkwürdig und unberechenbar? Da fragt man sich: Verliert man im Dschungel schnell die Kontrolle über sich?
Dennoch: Schrieb ich vor kurzem noch, dass das Camp so spannend wie selten zuvor sei, muss ich das für die Vortage revidieren.
Nicht nur, dass allein der Name „Helena Fürst“ bei mir Unbehagen auslöst. Wenn sie noch ein paar Dschungelprüfungen absolvieren muss, hat sie die besten Chancen, den bisherigen Rekord von Ex-Campbewohnerin Larissa Marolt zu brechen. Die musste ganze zehn Mal ran.

Auch wenn die Fürst wohl nicht besonders beliebt ist, Melany Marony, selber Jahrgang wie die Fürstin, hat mit der Betriebswirtin ein bisschen Mitleid. „Man muss sie auch ein bisschen verstehen, wenn sie am Rad dreht.“, sagt Melany. „Die Hitze, der Hunger, die Mitbewohner, die sie angreifen, da kann man schon mal die Fassung verlieren. Ich dachte ja, dass sie mehr gemocht wird vom Publikum. Man kennt sie aus ihrem Doku-Format, wo sie sich für Arbeitslose einsetzt. Aber eins gefällt mir nicht an ihr: ihre Haare.“
Melanys Mann Tony hat einen anderen Favoriten: „Den Rolf Zacher find‘ ich ja total klassse.“ Tony ist ohnehin auf der Seite der älteren Campteilnehmer. Auch Gunter Gabriel hätte er gerne sehr weit vorne gesehen. Tony Marony kennt ihn persönlich. Er hatte mit ihm schon so manchen gemeinsamen Auftritt bei Veranstaltungen.
Bislang unauffällig: „Schneewittchen“ Nathalie Volk. „Was mit der ist, kann ich überhaupt nicht einschätzen“, so Melany. „Die wird mit Sicherheit als Erste rausgewählt.“

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