Hallo, ihr Lieben!

Gestern haben wir eine ordentliche Portion Testosteron getankt. Denn: wir waren beim Wrestling! Genauer gesagt bei der WWE RAW Houseshow. Hier warteten insgesamt acht Matches darauf, begutachtet zu werden. Publikumsliebling Ricochet sorgte schon früh dafür, dass sich die Zuschauer in der Mitsubishi Electrics Halle in Düsseldorf von ihren Plätzen erhoben und teilweise brüllten, als gäbe es kein Morgen mehr.

Vor allem im Zuge der ersten Begegnung wurde so klar, dass Wrestling und Comedy durchaus beieinander liegen dürfen. Auch den vielen Kids, die gestern Abend in Düsseldorf am Start waren, dürften die Einlagen gefallen haben.

Frauen im Ring: Natalya gegen Sarah Logan

Natalya und Sarah Logan bewiesen einmal mehr, dass Wrestling Sport nicht nur den Herren der Schöpfung vorbehalten ist. Auch sie lieferten sich ein Match auf Augenhöhe, bei dem Natalya als Siegerin aus dem Ring schreiten konnte.

Viel Show und viel dahinter

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Zugegeben: ich habe die Faszination, die viele mit Wrestling verbinden, nie so wirklich nachvollziehen können. Dennoch verstehe ich nun, weswegen es sich hierbei um einen ernstzunehmenden Sport handelt. Besonders aufgrund der realistischen Moves und mit ein wenig Fantasie würde es nicht schwerfallen, sich vorzustellen, dass sich Gegner wie zum Beispiel Titus O’Neil und Shelton Benjamin wirklich nicht grün sind.

Auch das Düsseldorfer Publikum bewies in diesem Zusammenhang einmal mehr, dass der Wrestling Sport nicht erst seit Hulk Hogan zu einem echten Phänomen geworden ist. Interaktionen, gemeinsame Gesänge („Du hast die Haare schön…“) sorgten für genau die lockere Stimmung, die es zwischen all den Schlägen und Tritten brauchte.

Schade, dass Wrestling (bisher (?) noch keinen festen Platz im Mainstream-TV-Programm einnehmen konnte. Einmal im Monat würde ich mir das Spektakel schon gerne anschauen.

 

Liebst,

Conny