KOMMENTAR: „Big Brother“, wir geben auf!

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Hallo, ihr Lieben!
Wer bis vor Kurzem noch dachte, um in die Jahre gekommenen Damen beim Duschen zusehen zu müssen, die in ihrem Verhalten der bösen Stiefmutter aus Cinderella in absolut nichts nachstehen, müsste ich RTL einschalten. Gestern abend wurde ich eines Besseren belehrt.

Wir WOLLTEN „Promi Big Brother“ für euch sehen. Wir WOLLTEN berichten. Wir WOLLTEN uns aufregen, mitleiden und lachen. Aber das, was im Container abgeht, werden wir ab heute definitiv boykottieren.

Mein Fremdschäm-Level ist verdammt hoch. So habe ich kein Problem damit, känguruhodenfutternden Z-Promis zuzuschauen, während ich mir selbst eine Pizza gönne. Auch Menschen aus dem Nachmittagsprogramm, die ihre Liebe für Hack auf nackter Haut für sich entdeckt haben, schocken mich nicht mehr wirklich. Gestern abend habe ich kapituliert. Vielleicht war auch der Gegensatz zwischen einem charmanten, netten und höflichen Guido Maria Kretschmer (VOX, „Shopping Queen“) zu groß, der mich bis genau 22.15 Uhr erfreute.

Gestern wünsche ich mir den Wendler, Hubsi und den Rest der Gang wieder zurück in den Promi Big Brother Keller. Was ist denn da bitteschön los?

© SAT.1
© SAT.1

Klar, die Sendung ist nicht dafür gemacht, um „love, peace and harmony“ auszustrahlen Auch ein wenig mehr Action als bei der aktuellen Bachelorette Staffel darf sein. Aber muss ich mir denn wirklich eine 58 Jahre alte Frau anschauen, die nichts Besseres zu tun hat, als ihre Eifersucht an einem 24jähriges Mädel mit 90-60-90, beneidenswerten Mopsis und einer (auch ungeschminkt) tollen Ausstrahlung auszulassen?

Nicht genug, dass Frau Nick versucht, mit einem Spagat von einem zum anderen Bildschirmrand etwas zu reißen (wer will das sehen?), sondern auch Kommentare wie „Wenn man ganz genau hinschaut, ist sie schon ein wenig häßlich.“ oder „Ich schaue mir das Elend jetzt mal aus der Nähe an!“ lassen die Annahme zu, dass mit Schönheit und Sympathie auch definitiv Neider angezogen werden. Ich weiß nicht, was schlimmer ist… die Tatsache, dass sie sich -wie immer- auf das schwächste Glied wirft, um dann als „große Wortkünstlerin“ von der Bühne zu treten oder dass die Texte so aufgesagt klingen, dass ich der Meinung bin, dass meine Schulaufführung in der 9. einen Oscar verdient hätte.

Da ich der Ansicht bin, dass Frau Nick in dieser Staffel das Loft wohl nicht mehr betreten wird, wünsche ich mir den Michi in den Keller. Nicht, weil ich Herrn Ammer etwas Böses wünschen würde, sondern weil es interessant wäre zu sehen, wie sie reagiert, wenn ihr jemand Paroli bietet. Machen wir uns doch nichts vor: Im Keller traut sich das bisher keiner… . Und die Tatsache, dass la Nick sich mal wieder verbal aufführt, wie der Elefant im Porzellanladen, wird sicherlich durch den Neuzugang Nina Christin nicht besser.

Und kommt mir bitte nicht mit: Sie ist so wortgewandt, so klug, so einzigartig… . Die Grenze zwischen Ehrlichkeit und vollkommener Ignoranz der Bedürfnisse anderer ist schmal. Frau Nick latscht durch. Wie immer.

Liebst,
Conny

2 Kommentare

  1. ich versteh ja das la nick nich jedermanns sache ist und sie verletzt auch oft ohne direkt zu verletzen is gern spitzzüngig und hintenrum ABER den Satz ich schau mir mal das elend von nahem an darf man ihr so wie es sat1 gestern tat nicht in den mund legen. livestreamschauer wissen das sie die dusche meinte und nicht die duschende sarah! in den tzfs wird gern zusammengeschnitten …ganz so bitterböse wie sie da wirkt ist sie gar nicht. sie hat sarah lediglich gesagt das sie unter einem playmate des jahres mehr erwartet hätte….was an sich keine beleidigung ist und vielen zuschauern aus der seele sprach. sarah sieht nun mal aus wie die schönheit vom lande und ist sehr naiv was auch am alter liegt. und ob ich jemand hässlich oder schön finde ist ja eine subjektive Ansichtssache. klar ist la nick in ihrem element aber nicht alles was man ihr unterstellt hat sie auch genau in dem zusammenhang gesagt.

    liebe grüße
    kati

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