Hallo, ihr Lieben,

gehört ihr eigentlich auch zu den Menschen, die mit „Boxmiesmachern“ nichts anfangen können? Genau mit den Menschen, die bei jedem Kampf von einem „abgekarteten Spiel“ reden und diesen schönen Sport boykottieren? Dann solltet ihr jetzt nicht weiterlesen, … denn wir gehören zu der anderen Seite.

Bald schon tritt Wladimir Klitschko gegen den IBF Champion Anthony Joshua an. Klar ist: er möchte die Krone zurück haben. Bei der ersten Pressekonferenz zum Kampf Ende April 2017 stellte Klitschko klar: „Ich bin besessen davon, zu gewinnen. […] Meine Motivation reicht bis in den Himmel.“

„50 zu 50“

Umso besser. Für einen Boxer rechnet sich Wladimir seine Chancen für den Fight im Wembley Stadion nämlich ziemlich bescheiden aus. „50 zu 50.“ erklärt er. Immerhin sei Joshua ein großartiger Sportler und „ohne Zweifel einer der besten Schwergewichtler“.

Auch Klitschkos Gegner zeigte sich vergleichsweise zahm. Er lobte Wladimir, kennt ihn noch aus dem Jahre 2014. Hier war er sein Sparringspartner. 2017 möchte er den K. O.. Möglich wäre es. Das sieht an diesem Tag jeder der Journalisten, der sich das 1,98 Meter große Muskelpaket anschaut. Auch Joshua lässt sich nicht auf eine genauere Prognose als „50 zu 50“ ein.

So viele höfliche Worte sind heutzutage schon selten. Weitaus actionreicher wird es sicherlich im Frühjahr dann im Stadion. Eddie Hearn, Joshuas Promoter spricht schon vom „größten Schwergewichts-Kampf der britischen Box-Geschichte“.

Ein nicht zu verachtender Altersunterschied

Klitschko muss sich nun also seinen Titel gegen einen deutlich jüngeren Sportler zurückholen. Als Problem empfindet er das nicht: „Ich habe vor 18.000 Menschen in Köln gegen Axel Schulz geboxt. Bis zur vierten Runde haben mich alle ausgebuht, danach haben sie mir zugejubelt.“

1999 ist aber lange her. Dennoch wird an diesem Abend sicherlich nicht nur der Altersunterschied, sondern auch die Psyche entscheiden. Und da macht man „Dr. Steelhammer“ so schnell nichts vor, oder?

Liebst,

Conny