Hallo, ihr Lieben!

Womöglich wird uns dieser Bericht einige Likes kosten. Sei es drum. Wenn es etwas gibt, was ich am Winter hasse, sind es die Pömmels mit Echtfell, die jetzt durch die Gegend getragen werden. Noch schmerzfreiere Zeitgenossen tragen gleich den kompletten Nerz. Dass man Pelz auch durchaus anders tragen kann, beweist aktuell Jorge González im Rahmen seiner aktuellen PETA Kampagne.

Jorges Statement im Detail

Zur Peta Kampagne gehören natürlich nicht nur „nette Bildchen“, sondern auch das ein oder andere Statement.
„Für Pelz werden Tiere verstümmelt und getötet – wie kann man da von Mode sprechen? In der Fashionwelt geht es um Trends und Styles. Sich in Haut und Fell zu hüllen, die einem Tier vom Körper geschnitten wurden, ist alles andere als stilvoll“, so Jorge González.

„Wer als Trendsetter mit seinen Outfits überzeugen möchte, sollte auf tierfreundliche Materialien setzen.“
Und tatsächlich: mehr als 110 Millionen Tiere werden jedes Jahr (!) auf Pelzfarmen eingesperrt und getötet.

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Die Füchse, Nerze oder Kaninchen „leben“ dort in kleinen Drahtgitterkäfigen, in denen sie sich nicht nur so gut wie garnicht bewegen können, sondern an denen sie sich noch zudem wieder und wieder verletzen.

Aufgrund der Tatsache, dass sie sich hier zudem mit NICHTS beschäftigen können, entwickeln viele Tiere Verhaltensstörungen. Sie drehen sich oft ständig im Kreis oder verletzen sich selbst.

Doch nicht nur Füchse, Nerze oder Kaninchen sind betroffen. Auch Kojoten, Füchse oder Waschbären werden wegen ihrer Felle gejagt.
Und übrigens: die Ausrede „Die Tiere für meinen Nerz wurden „artgerecht“ gehalten!“ gilt auch nicht.

Denn: Egal, ob die Tiere gejagt oder gezüchtet werden, und egal, ob die Felle aus China oder der EU stammen: das Procedere ist weder artgerecht, noch schonend oder in irgendeiner Weise ethisch vertretbar. Pelz sieht eben nur an Tieren gut aus.

Quelle: PETA Deutschland e.V.