Wer derzeit nach „Micaela Schäfer“ googelt, wird auf den ersten Suchergebnisseiten mit drei Brüsten konfrontiert. Aber wie kam „La Mica“ eigentlich auf diese Idee? Und viel wichtiger: gibt es eigentlich etwas, wovor sie Angst hat?

Wir wünschen euch viel Spaß bei diesem sympathischen und ehrlichen Interview mit Deutschlands bekanntestem Nackedei!

Conny: „Warum möchtest du dir deine dritte Brust von einem brasilianischen Arzt operieren lassen?“

Micaela: „Im Zusammenhang mit der dritten Brust habe ich mich von dem Arzt beraten lassen, der auch schon mein Sixpack gemacht hat. Ich finde, das Ganze ist sehr gut geworden. Er ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Ich habe auch zwei, drei deutsche Ärzte gefragt, die nur nett gelächelt haben (lacht). Im Ausland trauen sich die Ärzte ein wenig mehr und sind ein wenig verrückter… so wie ich. Ein endgültiges GO habe ich allerdings auch noch nicht, da mein Arzt sich auch zunächst weiter informieren muss. So etwas hat noch kein Arzt vorher gemacht. Generell sei das Ganze aber gesundheitlich auch nicht bedenklich, bedarf aber Vorbereitung. Frühestens, wenn wirklich alles klappt, werde ich die OP im Mai kommenden Jahres machen lassen.“

Conny: „Kannst du die Leute verstehen, die sagen: „Die hat nen Knall!“?“

Micaela: „Absolut. Das würde ich sicher auch selbst denken. Aber… ich langweile mich in letzter Zeit extrem. Ich brauche die nächste Stufe meiner Karriere. Drei Brüste fand ich schon immer anziehen. Das Ganze war nie seltsam für mich… solange es sich eben nicht einfach um „drei große Ballons“ handelt. Ich finde daran nichts Schlimmes.“

Conny: „Wird man morgens wach und denkt sich: „Ich brauch‘ ne dritte Brust!“?“

Micaela: „Etwas wirklich Ausschlaggebendes gab es nicht. Klar, es gibt den Film „Total Recall“ mit der Frau mit den drei Brüsten. Zu Halloween habe ich auch mal ein Kostüm mit drei Brüsten getragen. Egal, wie… ich fand es immer lustig und cool… und meine das Ganze natürlich ernst.“

Conny: „Also ein Mix aus „Ich hab Bock drauf!“ und „Es tut meiner Karriere gut.“?“

Micaela: „Genau. – Naja, ob es meiner Karriere guttut, weiß ich nicht. Klar, werde ich dann der Freak sein, aber ich kann mir auch vorstellen, dann international tätig zu werden. Mein Fokus liegt auch ganz klar darauf, dass das Ganze schön wird. Viele Freaks, die sich operieren lassen, zum Beispiel, um auszusehen wie Barbie, sehen wirklich schlimm aus. Ich glaube, ich kann es besser machen. Und genau das ist auch mein persönlicher Reiz, eine Stufe weiter zu gehen.“

Conny: „Würdest du dir auch, wie Sophia Vegas, zum Beispiel Rippen entfernen lassen?“

Micaela: „Ich wollte mir auch schon mal die Rippen entfernen lassen, davon hat mir aber ein Arzt abgeraten. Auf ihn habe ich dann auch gehört, weil mich das Thema dann doch nicht wirklich interessiert hat. Drei Brüste zu haben, finde ich auf jeden Fall schärfer. Aber OPs mit Vollnarkose sind immer ein Risiko, klar. Man sollte das nicht unterschätzen. Ich bin aber scharf auf drei Brüste, Sophia war scharf auf weniger Rippen. Jeder macht das, was er gerne möchte, muss dann aber auch mit den Konsequenzen leben.“

Conny: „Themenschwenk: Wie ist dein aktueller Beziehungsstatus?“

Micaela: „Mein Beziehungsstatus ist immer noch On-Off. Er lebt in Österreich, ich in Deutschland. Er verfolgt seine Karriere, ich meine. Und von der dritten Brust war er auch nicht mega-begeistert.“

Conny: „Möchtest du denn mal Kinder haben?“

Micaela: „Schwieriges Thema. Im Prinzip finde ich Kinder schon ab und zu toll. Ich werde sicherlich aber eher spät Mama, wie Caroline Beil. Oder ich könnte mir vorstellen, ein Kind zu adoptieren. Ich lege nicht sooo großen Wert darauf, dass das Kind wirklich von mir kommen muss. Ich könnte mir vorstellen, ein Waisenkind zu adoptieren und ihm auch ein Zuhause zu schenken. Ich glaube, es gibt genug Kinder in Deutschland, die sich freuen würden. Aber ich sehe das ganze Thema ziemlich entspannt.“

Conny: „Dein Ex hat im „Sommerhaus der Stars“ über die „Mica-Show“ gesprochen. Ist man denn vor der Kamera anders?“

Micaela: „Klar. Jeder ist vor der Kamera anders. Ich glaube einfach, es war ein Fehler, mit jemandem in so ein großes TV-Format zu gehen, der sich überhaupt nicht mit den Medien auskennt. 24 Stunden Kameras sind eine andere Hausnummer, als einen kurzen Beitrag zu drehen.“

Conny: „Gibt es irgendwas, wovor du Angst hast?“

Micaela: „Ich habe immer Angst davor, zu verarmen. Ich habe mir zum Beispiel zwei Immobilien gekauft, um mich abzusichern. Für mich ist eine finanzielle Existenzgrundlage ganz, ganz wichtig, weil ich weiß, dass man in meinem Job ganz tief fallen kann. Das ist für mich eine absolute Horrorvorstellung. Ich habe keinen Jahresvertrag wie Schauspieler in einer Serie. Ich hangele mich vielmehr von Projekt zu Projekt. Das kann anstrengend sein. Ich habe Angst davor, dass Micaela Schäfer eben irgendwann nicht mehr gefragt ist.“

Liebe Mica,

wir wünschen dir, dass das nie passiert und drücken dir auch für 2019 ganz feste die Daumen!

Liebst,

Conny