fragzebra.de informiert und gibt Tipps im Umgang mit digitalen Diebstählen

fragzebra.de informiert und gibt Tipps im Umgang mit digitalen Diebstählen © Landesanstalt für Medien NRW
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Wir alle haben sie in unserem Maileingang: Nachrichten mit zum Teil abstrusen Geschichten rund um unerwartete Erbschaften oder Glück im Gewinnspiel. Der eine oder andere wird abwinken und sagen: „Als ob ich darauf reinfalle!“ Ganz offensichtliche Abzock-Mails mögen die meisten von uns inzwischen erkennen – aber Betrügerinnen und Betrüger werden auch im digitalen Raum immer perfider und wenden auf verschiedensten Plattformen die unterschiedlichsten Methoden an, um Nutzerinnen und Nutzer zu täuschen.

Doch es gibt noch Hoffnung: Auch wenn sich die Betrugsmaschen stetig weiterentwickeln, gibt es deutliche Warnsignale, die Nutzende stutzig machen sollten.

Das ZEBRA-Team verrät, wie die einzelnen Betrugsmaschen funktionieren und auf welche Feinheiten man besonders achten sollte, um Betrug auf die Schliche zu kommen.

Fake-Anrufe durch angebliche Polizeibehörden

Egal ob per Festnetz oder Mobiltelefon, Betrügerinnen und Betrüger benutzen weiterhin auch den Weg der Fake-Anrufe. Eine aktuelle Betrugsmasche versucht Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass eine höhere Polizeibehörde wie die Euro- oder Interpol am anderen Ende der Leitung ist. Hebt man den Hörer ab, wird man zunächst von einer Computerstimme aufgefordert, die Taste „1“ auf dem Hörer zu betätigen, da man angeblich Opfer von Datendiebstahl durch Kriminelle geworden sei.

Anschließend wird man zu einer Person weitergeleitet, die in englischer Sprache dazu auffordert, persönliche Daten herauszugeben oder gar eine Überweisung auszuführen.

Um authentischer zu wirken, benutzen Kriminelle hierbei Telefonnummern, die denen der Polizeibehörden ähneln. Kommen Angerufene den Forderungen der Betrügerinnen und Betrüger nicht nach, wird schnell aufgelegt.

Phishing-Mails

Wer bei dem Begriff „Phishing“ an das Angeln von Fischen denkt, der sollte jetzt besser genau mitlesen – denn abgefischt werden hier höchstens persönliche Daten. Genauer bezeichnet Phishing die Beschaffung persönlicher Daten anderer Personen (wie Passwort, Kreditkartennummer o. Ä.) mit gefälschten E-Mails oder Websites. Was besonders perfide ist: Häufig verstecken sich die Betrügerinnen und Betrüger hinter einem bekannten Absender (z. B. einer Institution), um so das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer zu kapern.

Ein emotionales Überraschungsmoment kann dann schnell zum Verlust der persönlichen Daten oder gar des Geldes vom Bankkonto führen. So landen häufig täuschend echt aussehende E-Mails in privaten Postfächern von nichts ahnenden Nutzenden. Die Betrügerinnen und Betrüger spielen hierbei gezielt mit Emotionen und versuchen ihre Opfer in einen Hinterhalt zu locken. Häufig versprechen einem die dubiosen E-Mails, nur noch einen Mausklick vom Jackpot entfernt zu sein.

Ähnlich sieht es aus, wenn Betrügerinnen und Betrüger Angst oder Panik bei den Nutzenden auslösen wollen. Hier passiert genau das Gegenteil: Es wird beispielsweise behauptet, es wäre Geld vom Bankkonto abgehoben worden, die Identität des Nutzenden müsse bestätigt oder eine offene Rechnung beglichen werden. Auch hier scheint die Lösung des Problems nur einen Klick entfernt, entweder in Form eines Buttons oder eines Links zum Anklicken.

Abzocke auf Social Media – Verlockende Investments auf Instagram

Gerade auf Instagram werben unseriöse Unternehmerinnen und Unternehmer mit verlockenden Investmentangeboten, die schnellen finanziellen Erfolg mit wenig Aufwand versprechen. So sehen immer wieder nichts ahnende Nutzende in sozialen Medien Bilder, Videos oder Kommentare von angeblichen Erfolgsgeschichten bestimmter Geschäftsmodelle. Häufig wird in luxuriösen Autos gepost und mit Geldscheinen herumgewedelt.

Natürlich wird noch erwähnt, dass diejenigen Personen früher selbst nicht daran geglaubt haben, dass es sich nicht um Abzocke handelt und es so einfach ist, online Geld zu verdienen. Weitere Informationen bekommt man zunächst nicht; dazu soll Kontakt im privaten Chat aufgenommen werden.

Viele weitere Tipps und Antworten

Weitere Tipps und Antworten liefert das ZEBRA-Team, individuell und zuverlässig. Unsere Medienexpertinnen und -experten helfen innerhalb von 24 Stunden weiter – natürlich kostenfrei.

Die zuverlässige Beratung erfolgt auf www.fragzebra.de, per Live-Chat sowie Messenger unter +49 173 4122 193

Quelle: Landesanstalt für Medien NRW
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