Unter dem Vorwand Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein, verschafften sich gestern drei unbekannte Männer Zutritt zu der Wohnung einer Seniorin in Heerdt und prellten diese um einen dreistelligen Bargeldbetrag. Eine wachsame Nachbarin beobachtete die Täter auf der Flucht.

Die Düsseldorfer Polizei sucht nun mit einer Beschreibung nach möglichen Zeugen.

Zur Mittagszeit klingelten die Männer an der Wohnungstür der 87-jährigen Düsseldorferin an der Heerdter Landstraße unter dem Vorwand, Wasserleitungen in der Wohnung kontrollieren zu müssen. Während einer der Täter die Seniorin ablenkte, bedienten sich die anderen falschen Stadtwerker an der Geldbörse des Opfers.

Eine 29-jährige Nachbarin beobachtete Teile des Treibens durch ihren Türspion und verständigte die Polizei. Die Täter bemerkten vermutlich diesen Notruf und verließen fluchtartig das Mehrfamilienhaus in Richtung Benediktusstraße.

Die Polizei sucht jetzt nach drei männlichen Personen. Der erste Täter ist etwa 1,75 Meter groß, hat eine normale Statur, braune kurze Haare, trug eine schwarze Kurzjacke, blaue Jeans und weiße Schuhe mit schwarzen Nike-Zeichen.

Der zweite Täter war etwa 1,85 Meter groß, ist von kräftiger Statur und hatte braune Haare,

welche an den Seiten und hinten fast zur Glatze rasiert waren. Er trug einen dunkelgrauen Parker, dunkelblaue Jeans und schwarze Schuhe.

Die dritte Person ist etwa 1,80 Meter groß, ist von kräftiger Statur, trug eine graue Basecap, eine schwarze Daunenjacke mit Kapuze und schwarze Schuhe.

Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 31 unter Telefon 0211-8700.

In diesem Zusammenhang gibt die Kriminalpolizei die folgenden Ratschläge: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Lassen Sie nur Handwerker herein, die sie selbst bestellt oder von der Hausverwaltung/Eigentümer angekündigt wurden. Im Zweifel das Unternehmen/die Behörden anrufen und nachfragen, ob die Mitarbeiter einen solchen Einsatz wahrnehmen.

Bei unbekannten Besuchern, wenn möglich eine Nachbarin/einen Nachbarn hinzuholen. Verwandte und Nachbarn sollten ältere Mitmenschen über die Tricks der Täter informieren.

 

Quelle: Polizei Düsseldorf