… um beim nächsten Mal besser gemacht zu werden.“

Spätestens ab 20.20 Uhr wird klar: der Abend hat Niveau. In der letzten Folge des Sommerdschungelcamp stehen sich vor dem großen Finale nocheinmal Angelina Heger, Sara Kulka und Walter Freiwald gegenüber. Sie kämpfen um den letzten Platz fürs Finale.

Wie auch beim Dschungelcamp führen Sonja Zietlow und Daniel Hartwich durch den Abend, und geizen, was uns sehr gefällt, auch in Anwesenheit der Promis nicht mit fiesen Sprüchen. Wie jeder Einzelne auf die verschiedenen Spitzen reagiert, bleibt individuell und beweist das ein oder andere Mal, wer sich unter Umständen auch ein wenig zu ernst nimmt. Es braucht also eigentlich keine zusätzliche Staffel oder Samstagabendshow, um zu zeigen, dass Sara Kulka aktuell eine der sympathischsten Schnodderschnauzen im TV ist. Wer auf Fäkalsprache im Mix mit einer gehörigen Portion Selbstironie steht, war gestern abend bei RTL genau richtig (Zitat, Hartwich: „Schickt die Kinder ins Bett! Die Kulka ist wieder da!“). Besonders amüsant fanden wir zudem den Einspieler, in dem „la Kulka“ ihre und Angelinas Vergangenheit reflektierte und zu dem Schluss kam, dass sie bei „GNTM“ auch nicht viel gerissen habe, es jedoch zu den Anforderungen der Show mit Heidi Klum gehöre, ordentlich geradeaus laufen zu können. „Was muss man beim „Bachelor“ können? Beine auseinander machen?“… hart, vielleicht übertrieben, aber ehrlich. Das Trash-TV braucht mehr von deiner Sorte!

 © RTL / Stefan Gregorowius

Angelina Heger (l.), Walter Freiwald und Sara Kulka.

Etwas verwundert hat uns gestern der Auftritt von Angelina. Im Camp eher kleinlaut, drehte sie gestern, vor allem bei der ersten Challenge ordentlich auf. Auch wenn wir eher bei Sara vermutet hätten, dass diese zuerst ihre gesammelten Schimpfworte auspackt, zeigte sich stattdessen Angelina angriffslustig. Die Witze kamen beim Publikum jedoch scheinbar weniger an. Nach einem Kommentar, der von vielen Fans und Hatern als rassistisch gewertet wurde, schaffte es die Zweitplatzierte der Tews-Staffel nur auf Platz 3. „Ich hätte sowieso keine Zeit gehabt, weil meine Schwester Zwillinge bekommt.“. Aha. Semiwitzig. Schlimmer jedoch, dass auf Angelinas Facebookseite wirklich einige Fans der Meinung waren, den Satz wörtlich nehmen zu wollen und damit zu konterten, dass sie doch bitte das Geld für die Anrufe wieder haben wollten, wenn sie ja sowieso nicht hätte teilnehmen wollen. Ironie ist der Humor der schlauen Leute… .

Neben dem Gezicke zwischen Sara und Angelina schaffte es Walter auf seinen ersehnten „Zwischenthron“. Er sicherte das Ticket ins Finale irgendwo zwischen Buchstaben sortieren und einer ominösen Kölner Schwulenbar. Auch wenn wir es nicht gerne zugeben: An einer Stelle müssen wir Walter beipflichten. Auf die Frage, was er am Dschungel bereue, sagt er: „Nichts.“ Wir denken: „Arrogant as ever!“. Er fügt hinzu: „Ich habe aus allem gelernt.“

Tolle Einstellung… und das meinen wir ernst, oder wie Sara sagen würde: „Walter macht mich als Mensch geil!“.

 © RTL / Stefan Gregorowius

Brigitte Nielsen feiert ihren Sieg und den Wiedereinzug ins Dschungelcamp 2016

Trotz aller Selbstreflektion schaffte es jedoch nicht die bekannte „Der Preis ist heiß“-Stimme in die Staffel 2016, sondern Brigitte Nielsen. Seien wir ehrlich: Sie hat es verdient und wir freuen uns schon jetzt auf ein herzhaftes „Was geht los da rein?“! So wird die kommende Dschungelsaison mit Sicherheit nicht so fad wie Staffel 9.

Liebst,

Conny