Jeder Leser hat sicherlich schon einmal von der Geschichte um Dorothy gehört, die zusammen mit ihrem Hund Toto durch einen Wirbelsturm in das magische Land Oz geweht wird und mit einer Vogelscheuche ohne Verstand, einem Zinnmann ohne Herz und einem mutlosen Löwen allerhand Abenteuer erlebt, bis sie über den Regenbogen wieder ihren Weg zurück auf ihren «eigenen Stern» Kansas findet.

dorothy-mit-zinnmann

Kurz nach acht am Freitag, den 23. Oktober, öffnete sich für uns der rote Vorhang. Die bekannte Arie «Over the rainbow», in der sich Dororthy in eine ferne Welt träumt, behält ihren Zauber auch in deutscher Übersetzung und sorgt als erste Gesangsnummer für einen schönen Auftakt des Abends. Relativ schnell kommen jedoch dunkle Wolken auf: es entbrennt ein Streit zwischen der kleinen Träumerin und ihrer Familie. Sie rennt fort, doch als sie zurück nach Hause eilt, zucken Blitze über den Himmel. Ein Wirbelsturm erfasst das kleine Farmhaus, in das sich Dorothy rettet- schön dargestellt von Tänzerinnen in weißen Gewändern, die das Haus im Kreise drehen. Während die ersten Szenen noch im recht blassen und farblosen Kansas spielen, werden die Kostüme farbenfroher, sobald Dorothy in Oz aus dem Farmhaus stolpert.
Sie trifft auf die Munchkins, einem kleinen Volk und auf die gute Hexe Glinda, deren Prinzessinnenkleid und schöne Stimme sicher einige im Publikum verzaubert haben.
Allgemein verzauberten vor allem die detailreichen und liebevoll gestalteten Kostüme und die Aufführung. Trotz der Länge von fast dreieinhalbstunden verging die Zeit wie im Fluge. Ein kleines Mädchen vertraute mir an, dass ihr die böse Hexe des Westens am besten gefallen hatte, doch auch die anderen Darsteller spielten sich in die Herzen der Zuschauer, sodass Groß und Klein nach der Aufführung Schlange standen, um ein paar Fotos mit ihren Bühnenlieblingen zu schießen. Xenia und ich haben natürlich auch ein paar Bilder gemacht (natürlich nur, um sie euch hier zu präsentie-ren…wirklich!).

 

xenia-zwischen-den-Hexen1Leider gab es während der Vorstellung einige Dinge, die den Zauber für uns gebrochen haben. Mikrophone der Darsteller wurden zu spät an oder ausgeschaltet, die Bühnenarbeiter schienen sich selbst für Schauspieler zu halten. Anders lässt sich nicht erklären, warum sie mitten in einer Szene über die Bühne gingen, um aufzu-bauen, ohne auch nur zu versuchen, mit ihren Kulissen zu verschmelzen, die sie teilweise -für meinen Geschmack- zu früh auf die Bühne brachten… und sich scheinbar mit den Darstellern unterhielten. Zweimal wurden falsche Hintergründe auf die Leinwand projiziert, Videosequenzen liefen mehrfach (und teilweise auch an der falschen Stelle) obwohl sie nur einmal vorkommen sollten . Das Ballett war oft nicht synchron und leider hörte man die Chorsänger oft nur sehr leise. Ein Ausrutscher, dachten Xenia und ich. Es gibt schließlich diese Aufführungen, bei denen alles schief läuft. Diese schwarzen Tage, die nicht zwangsläufig auf einem Freitag, dem Dreizehnten liegen müssen. Wir schauten uns also andere Rezensionen des Musicals an, das im September Premiere in Berlin feierte. Doch lasen wir von denselben Problemen, die auch wir dargestellt haben. Und die Frage, ob der Kartenpreis zwischen 30 und 70 Euro gerechtfertigt wäre. Dazu gab es am Abend verschiedene Meinungen. Viele hatten trotz der Patzer hinter den Kulissen Freude an dem Stück und vor allem den Kindern, hat es gefallen.

 

cheers_julia-und-xenia-grueßen

Ich wünsche dem Team von «Der Zauberer von Oz», dass es schafft, die Probleme mit Technikern und Aufbauern in den Griff zu bekommen, sodass der Zauber wieder wirken kann.

Während der Aufführung konnten wir leider keine Bilder für euch machen, doch gastiert das Musical noch bis einschließlich Montag in Düsseldorf. Karten gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen und im Capitoltheater, dass seinen Saal an die Produktion vermietet hat.

Julia und Xenia

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