Weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte, beschleunigte Samstagnacht ein 20-jähriger Deutscher sein Motorrad auf innerstädtischen Straßen auf über 100 km/h und überfuhr zahlreiche Ampeln bei Rotlicht. Erst die Kollision mit einem Streifenwagen konnte den jungen Mann stoppen. Sowohl er als auch seine Sozia blieben unverletzt.

Am Samstag, 23. November 2019, gegen 23:35 Uhr, befuhr eine Streifenwagenbesatzung die Gumbertstraße in Fahrtrichtung Zeppelinstraße, als den Beamten eine rote Honda CBR 600 mit abgelaufenem Saisonkennzeichen auffiel. Das Kraftrad war besetzt mit einem jungen Mann und einer Frau als Sozia.

In Höhe der Gumbertstraße/Jägerstraße zeigten die Beamten dem Fahrer erstmalig eindeutige Anhaltezeichen, was dieser zum Anlass nahm, Gas zu geben und über mehrere rote Ampeln die Flucht anzutreten. Hierbei erreichte das Motorrad teilweise Geschwindigkeiten von über 100 km/h.

In einer Sackgasse des Höherweg versuchte sich der Flüchtige schließlich zu verstecken, was jedoch nicht gelang. Während seine 22-jährige Beifahrerin zwischenzeitlich abgestiegen war, quetschte sich der Düsseldorfer mit seiner Maschine zwischen einem Poller und dem Streifenwagen durch, blieb aber stecken. Die Einsatzkräfte überwältigten ihn und legten dem Mann Handschellen an. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten noch ein verbotenes Einhandmesser.

Wie sich herausstellen sollte, ist der 20-Jährige weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch konnte er einen Eigentumsnachweis für das Krad vorweisen.

Ihn erwartet nun ein umfängliches Ermittlungsverfahren wegen der begangenen Verkehrsverstöße und wegen des mitgeführten Einhandmessers. Das Motorrad wurde sichergestellt.

 

Quelle:Polizei Düsseldorf