Hallo, ihr Lieben!

Heute Morgen war ich nach dem Lesen der Schlagzeilen der Nacht schnell wach. Denn: Das Affenhaus im Krefelder Zoo ist abgebrannt. Dabei kamen circa 30 Tiere ums Leben. Wer sich die Bilder zum Feuerwehreinsatz ansieht, weiß, dass das Ausmaß der Katastrophe immens sein muss. Vom ehemaligen Gebäude ist nicht mehr viel übrig. Das circa 2.000 Quadratmeter große Haus mit der jahrzehntelangen Tradition ist Geschichte.

Unter anderem lebten hier Orang-Utans und Schimpansen, die für ihre Tierpfleger sicherlich zum festen Lebensbestandteil wurden. Auch der stundenlange Einsatz der Feuerwehr brachte letztendlich nichts. Die Überreste der Anlage sehen aus wie eine Geisterstadt.

Zoo Krefeld nimmt auf facebook Stellung

Die Nachricht über das Feuer im Krefelder Zoo verbreitete sich rasch. Kurz vor 06:00 Uhr heute Morgen meldete sich der Zoo selbst über die sozialen Netzwerke zu Wort und teilte mit, dass die „schlimmsten Befürchtungen“ wahr geworden seien. Es gäbe im Affenhaus keine Überlebenden. Dennoch brachte der Post auch eine gute Nachricht mit sich, denn: der Gorilla Garten blieb vom Feuer verschont. Der berühmte Zoobewohner Kidogo und seine Familie leben noch!

Aktuell wird nach der Brandursache geforscht. War es vielleicht eine Rakete? Oder vielleicht doch ein Kurzschluss, der eben zufällig auf die Silvesternacht fiel? Im Laufe des Tages könnte es schon nähere Infos geben. Eine Pressekonferenz wurde angesetzt.

Abschließende Gedanken

Es gibt definitiv schönere Nachrichten, um in ein neues Jahrzehnt zu starten. Der Brand des Gorilla Hauses hat viele Menschen berührt… auch solche, die den Zoo noch nie besucht hatten. Sie alle teilten ihr Mitgefühl über facebook und Co. . Verständlich. Immerhin fühlt sich der Mensch doch irgendwie (zurecht) mit dem Affen verwandt, weiß um seine Intelligenz und sein Sozialverhalten.

Es bliebe zu wünschen, dass genau DAS nicht vergessen wird. Dass es sich bei Tieren eben nicht um ein niedliches Equipment im Tierpark handelt, sondern um Lebewesen, die sicherlich ebenso an ihrem Leben hängen, wie wir. Genau das haben unsere nahen Verwandten übrigens auch mit den circa 58 Millionen Schweinen, 630 Millionen Hühnern und den drei Millionen Rindern, die jedes Jahr allein in Deutschland geschlachtet werden, gemeinsam.

Bleibt zu hoffen, dass sich sowohl Zoo als auch Mitarbeiter so gut es geht von dem Schock erholen und das Affenhaus bald wieder aufgebaut werden kann. Wir wünschen allen Beteiligten Alles Gute!

Liebst,

Conny