119 EINSÄTZE FÜR DEN DÜSSELDORFER OSD AM WOCHENENDE!

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Der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) musste am Wochenende vom Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August, 119 Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Während es in der Altstadt weitestgehend ruhig blieb, verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt auf Ansammlungen am Kö-Bogen sowie am Brückerbach.

EINSÄTZE AM FREITAG, 28. AUGUST

Wie schon in den Wochen zuvor kontrollierte der OSD am Freitag erneut stichprobenartig Busse und Bahnen der Rheinbahn hinsichtlich der Einhaltung der Maskenpflicht. Insgesamt 32 Fahrgäste wurden dabei ohne die entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen und werden nun jeweils mit 150 Euro Geldbuße sowie 28 Euro Verwaltungsgebühren zur Kasse gebeten.

Im Spätdienst stellten zwei OSD-Mitarbeiter in einem Restaurant in Oberbilk fest, dass zahlreiche Bestimmungen der Coronaschutzverordnung nicht eingehalten wurden. Die Mitarbeiter ordneten daraufhin die vorübergehende Schließung des Restaurants an, um dem Betreiber die Gelegenheit zu geben, die Missstände zu beseitigen. Über diese Anordnung waren einige Gäste des Restaurants so erbost, dass diese die OSD-Mitarbeiter bedrängten und eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife anhielten, um sich zu beschweren. Mit Unterstützung der Polizei konnte die Lage jedoch schnell beruhigt werden. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde umgehend eingeleitet.

Im Rahmen der Dauerpräsenz in der Düsseldorfer Altstadt kam es für den OSD am Freitagabend nur zu wenigen Vorkommnissen.

An der Freitreppe am Burgplatz waren keine Gesetzesverstöße festzustellen. Lediglich gegen den Betreiber eines Restaurants in der Liefergasse mussten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten: Der Betreiber hatte in seinem Restaurant weder das erforderliche Desinfektionsmittel vorgehalten noch trug er die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung.

Am Kö-Bogen in Stadtmitte trafen OSD-Einsatzkräfte eine Ansammlung von etwa 150 Menschen an. In sieben Fällen musste die Aufforderung ergehen, überlaute Musikboxen abzuschalten.

EINSÄTZE AM SAMSTAG, 29. AUGUST

Auch am Samstagabend zeigte der OSD Dauerpräsenz in der Altstadt. Obwohl viele Menschen unterwegs und die dortigen Terrassenbetriebe sichtbar ausgelastet waren, stellten die Einsatzkräfte keine Gesetzesverstöße fest.

Am Brückerbach in Wersten wurden gegen 21 Uhr rund 300 Menschen, zumeist Jugendliche oder junge Erwachsene, angetroffen. Der Kontrolle vorausgegangen war eine Lämbeschwerde. Etwa die Hälfte der Jugendlichen flüchtete bei Sichtung des Streifenfahrzeuges. Die verbliebene Gruppe wurde durch die Einsatzkräfte aufgefordert, sich vernünftig zu verhalten und die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten.


EINSÄTZE AM SONNTAG, 30. AUGUST

Auf dem Trödelmarkt am Rather Broich stellten OSD-Mitarbeiter fest, dass die Maskenpflicht in erheblichem Maß missachtet wurde. Der Betreiber des Marktes wurde daraufhin aufgefordert, den Zugang zum Marktgelände zu verbessern und das vorgeschriebene Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu kontrollieren.

In einem Restaurant in Stadtmitte verstießen sowohl Angestellte als auch Gäste gegen die Maskenpflicht. Auch der erforderliche Mindestabstand wurde nicht eingehalten. Darüber hinaus fehlten sowohl am Eingang als auch auf der Toilette das vorgeschriebene Desinfektionsmittel. Aufgrund der genannten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Restaurantbetreiber eingeleitet.

EINSATZZAHLEN OSD
INSGESAMT VERZEICHNETE DAS ORDNUNGSAMT AM WOCHENENDE VON FREITAG, 28. AUGUST, BIS SONNTAG, 30. AUGUST, 242 EINSÄTZE, WOVON 119 IM ZUSAMMENHANG MIT DER ÜBERWACHUNG ODER DURCHSETZUNG DER CORONASCHUTZVERORDNUNG STANDEN. SEIT 18. MÄRZ SUMMIERT SICH DIE ZAHL DER EINSÄTZE DES OSD AUF 9.853 QUALIFIZIERTE GESAMTEINSÄTZE, WOVON 5.636 BEZUG ZUR UMSETZUNG DER CORONASCHUTZVERORDNUNG HATTEN. DIE LEITSTELLE DES OSD ERHIELT AM WOCHENENDE 37 ANRUFE ZUM THEMA CORONASCHUTZ. DIE GESAMTZAHL DER SEIT DEM 26. MÄRZ ZUM THEMA „CORONA“ IN DER LEITSTELLE DES OSD EINGEGANGENEN ANRUFE ERHÖHTE SICH AUF 9.165.

QUELLE: PRESSE DÜSSELDORF/ BAUMGARTEN, MALTE PHILIPP

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