Nach unserem 5-Stunden-Roadtrip sind wir in Rothenburg ob der Tauber angekommen. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel, machten wir uns auf den Weg zum Gelände, wo der Masse, deren Stimmung am Vortag durch die Evakuierung aufgrund des Unwetters schon ordentlich von den Donots eingeheizt wurde.  

Vor allem Frontmann Ingo gelang es hierbei, das Thema “Stagediving” auf ein neues Level zu heben. Er sprang kurzerhand von der VIP Plattform in die Menge.  

Von wegen Lisbeth und MADSEN heizen auf der Mainstage ein 

Mit etwas weniger Punk, dafür aber mindestens genauso rockig ging es bei Von wegen Lisbeth und MADSEN zu. Egal, ob in der textsicheren ersten Reihe oder weiter hinten… es wurde gehopst, gesungen und sich lieb gehabt.      

Auch immer wieder am Start: der ein oder andere Crowdsurfer, der seinen Weg meist sicher in Richtung Graben fand. 

Wer sich nicht allzu sehr für Action, Moshpits und die ein oder andere Wall of Death begeistern konnte, verkrümelte sich auf den Hang. So wirklich ruhig ging es hier jedoch auch nicht immer zu. So ließen sich einige Fans ihre Purzelbaumeinlagen bergab nicht nehmen. Ob das Versprechen der DONOTS: “Den Krankenschein zahlen wir!” hier wörtlich genommen werden könnte, sei dahingestellt.         

Hauptact: die Fantas 

Auf den Headliner des Samstags mussten die Fans –mit Hinblick auf die angesetzte Uhrzeit- lange warten. Dann, um 23:15 Uhr- war es jedoch endlich soweit. Die Jungs um Smudo betraten die Bühne und boten genau das, was erwartet wurde: Party vom Feinsten! Viele Festivalbesucher hatten seit Öffnung im vorderen Bereich vor der Bühne gewartet, um “Sie ist weg” und andere Klassiker, sowie neue Songs mitgrölen zu können.  

Sie wurden belohnt! Nicht nur vom Wetter, sondern auch von vier Jungs, die es offensichtlich immer noch drauf haben, abzuliefern.  

Libest, 

Conny