Am letzten Mittwoch haben die Jungs von Bon Jovi allen „Beliebers“ wohl einmal mehr gezeigt, wo der Rock Frosch die Locken hat.

Auch „im Alter“, leicht ergraut, aber immer noch mit dem typischen Jovi-Lächeln, heizte Jon Bon bis circa 23 Uhr den circa 45.000 Fans in der Merkur Spielarena in Düsseldorf ein.

Scheinbar schien er zu wissen, dass eine brodelnde Stimmung nur mit einem „Now I’m going to play a song from a new Album!“ zerstört werden könnte. Daher setze er auf einen Mix all seiner bekanntesten Hits. Egal, ob „Runaway“, „Born tob e my baby“ oder „Bed of roses“: es wurde gegrölt, geschunkelt und gefeiert.

Eine deutliche Veränderung zu früheren Konzerten gab es jedoch wohl (leider) doch: der Smartphone Arm. Wieso können Fans Konzerte nicht mehr nur genießen? Warum muss wirklich jeder Song mitgefilmt werden?

Party im Innenraum und teilweise verbesserungswürdige Akustik (?) auf den Rängen

Laut Social Media soll die Akustik auf den Rängen während des Konzerts nicht wirklich gut gewesen sein. Hierzu kann ich leider nichts sagen, da ich meinen Platz mitten in der Party Crowd gefunden hatte.

Schon in der Nacht machten sich -vor allem auf Facebook- schon einige Fans Luft darüber, Lieder teilweise nicht erkannt zu haben, weil die Tonqualität zu wünschen übriggelassen hätte. Falls es so war: schade. Wenn ein Weltstar nach Düsseldorf kommt und sich die Ehre gibt, möchte man ihn auch wirklich genießen können, das ist klar. Und an dieser Stelle bin ich nochmals froh darüber, beim Konzert generell auch „Stehplatztyp“ zu sein.

Wir werden alle älter

Ja, Jon Bon sieht nicht mehr aus wie vor 25 Jahren. Ja, seine Stimme hopste im zweiten Teil manchmal ein wenig. Aber: so what? Wir werden alle nicht jünger. Zudem ist Rock n‘ Roll, gerade dann, wenn man „Bon Jovi“ heißt, wohl definitiv keine Frage des Alters.

Mit knapp 60 Jahren und nach circa 2,5 Stunden Dauerfeuer kann man auch die ein oder andere Alterungserscheinung verzeihen, oder? Vor allem dann, wenn der Hüftschwung noch sitzt.

Liebst,

Conny