AVAKADAVA über seine neue Single Fun und die „neue Romantik“

AVAKADAVA über seine neue Single Fun und die „neue Romantik“
AVAKADAVA über seine neue Single Fun und die „neue Romantik“/ Foto Christian_Maislinger

Vor Kurzem hat deine Single FUN Premiere gefeiert. Wie kam sie bei denen Fans an? Welches Feedback hast du bekommen?

„Fun“ kam sehr gut bei meinen Fans an. Ich glaub, dass jeder neue Release zeigt, wie vielseitig Avakadava ist und das bekomm ich von meinen Fans reflektiert. Viele Fans hätten gerne, dass ich in den Videos noch mehr tanze. Ein sehr witziges Feedback war die Frage, wo der Junge mit dem Eis geblieben sei (Ich habe im Sommer zum Release der Single „Zitroneneis“ in ganz Österreich Eiscreme verteilt).

Worum geht es in dem Song und wie unterscheidet er sich vielleicht von deinen vorherigen Liedern? 

In dem Song „Fun“ gehts darum, völlig loszulassen, die Kontrolle aufzugeben, in der Melancholie des Seins zu schweben und sich nicht ablenken zu lassen. Im Musikvideo will der Protagonist alles erleben und auskosten, sich aber nicht wirklich auf etwas einlassen oder zu etwas committen. Er liebt die Liebe um der Liebe willen, ist süchtig nach der Leichtigkeit des Verliebtseins, doch ihm geht es nicht darum, sich dabei wirklich auf einen anderen Menschen einzulassen.

Ganz Künstler geht es ihm um nur die Erfahrung und das Ausleben von Gefühlen. Darum, Kunst zu machen und Glück im Alleinsein zu finden.

In dem Vorgängersong „Schwarze Wände“ geht es um das erste Ausbrechen aus einem Kokon, in „Zitroneneis“ darum, das Leben kennenzulernen und zu genießen.

Was bedeutet Spaß für dich?

Spaß bedeutet für mich, eins mit dem Moment zu sein, den Moment zu leben und dabei alles andere rundherum zu vergessen. 

In dem Song „Fun“ geht es vor allem um Party – wie sehr fehlt dir das „normale Leben“? – Auch als Künstler und jemand, der sicherlich gern auf der Bühne stehen möchte?

Ich spüre relativ wenig vom Lockdown und dessen Auswirkungen auf mein Leben. Ich habe nach wie vor meinen gewohnten Alltag zwischen Tonstudio, Atelier und Interviews und genieße alles dabei. Wenn man bei sich ist und den Moment wertschätzt, fühlt sich jeder Tag nach Party an. Ich genieße mein Leben Tag für Tag und bin dankbar, das sagen zu können. Auf der Bühne möchte ich erst wieder stehen, wenn mein Album veröffentlich ist. 

In der PM zur VÖ ist von einer „Hommage an die neue Romantik“ zu lesen. Was ist die „neue Romantik“?

Um die neue Romantik zu verstehen, muss man auf das Album warten – damit wird alles klar und ein großes, stimmiges Gesamtbild. Mehr möchte noch nicht verraten. 

Wie erlebst du die Zeit gerade?

Die Tage vergehen ziemlich schnell, ich bin extrem busy mit der Musik und der Kunst. Insofern bin ich echt dankbar, dass ich das tun kann, was ich liebe und alle Dinge ihren Weg finden. 

Sitzt du vielleicht schon an deinem nächsten Song?

Natürlich! Wir beginnen in Kürze schon mit dem nächsten Videodreh und den Vorbereitungen für den nächsten Single-Release. Der nächste Song wird extrem spannend! Er wird im Februar 2022 erscheinen. 

Wie kam es eigentlich zu deinem Künstlernamen?

Ich wurde von einer Frau verflucht. Ganz wie im Voodoo – daher kommt der Name. 

Was planst du für 2022?

Ich plane den Release des ersten Avakadava Albums, ein paar große Reisen, eine Ausstellung mit Polaroids und viele kleine aktionistische Kunstperformances. 

Hast du Gute Vorsätze? 

Nur die Besten! Ich möchte noch emphatischer sein, besser Leben, meine Freunde und Familie noch mehr schätzen und noch fokussierter für die Kunst arbeiten. 2022 wird mein Jahr! 

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