Alice Cooper in der Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf

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Symbolbild/ Adobe Stock Me studio

Zahlreiche Menschen zog es am längsten Tag des Jahres nach Düsseldorf in die Mitsubishi Electric Halle. Denn dort gab es eines der drei Deutschlandkonzerte, die Alice Cooper im Rahmen seiner „Detroit Muscle“ Welttournee feierte, zu bestaunen. Viele nutzten die Chance, um den mittlerweile 74-jährigen Schockrocker noch einmal live in Action zu sehen.

Doch Alice Cooper kam nicht allein mit seiner Band. Auch ein berühmter Voract heizte dem Publikum richtig ein. Rocklegende Michael Monroe sollte die Masse zuerst ordentlich auf Touren bringen, ehe es mit dem Hauptact des Abends weiterging.

Bei der Ankunft wurde aus der Ferne schnell deutlich, wie viele Fans angereist waren. Kurz nach Einlass standen die meisten auch schon mit einem Bier bewaffnet vor der Bühne und freuten sich auf heftige Gitarrensounds und 100 % Rock.

Michael Monroe eröffnet den Abend

Obwohl der Einlass verspätet losging, begann Michael Monroe pünktlich um 19:30 Uhr den Abend. Selbstverständlich durften Klassiker, wie „Murder the Summer of Love“ oder „Last Train Tokyo“, auf der Setlist nicht fehlen. Es gab zudem einen kleinen Einblick in das neuste Werk des Sängers. Während die meisten jubelten und die Lieder mitsangen, hatten einige mit dem Sound zu kämpfen. Einige Parts waren sehr übersteuert und leider war das Saxophon nicht immer zu hören.

Welcome to Alice Coopers Nightmare Castle…

Kaum wurden die Augen des Alice Cooper Transparents rot, zückten viele das Handy, um diesen einen Moment festzuhalten: Den Moment, in dem Alice Cooper die Bühne betritt. Nach dem Intro wurde das Konzert klassischerweise mit „Feed my Frankenstein“ eröffnet. Spätestens nach den ersten Tönen waren die eingerosteten Gelenke wieder voll funktionsfähig und die zweijährige Abstinenz beinahe vergessen.

Die Soundqualität wurde während der Umbauphase noch einmal angehoben und die war nun einwandfrei. So konnte das Publikum die beliebten Tracks, wie „Hey Stoopid“, „Billion Dollar Babies“, „No More Mr. Nice Guy“ und „He’s Back (The Man Behind The Mask)“, wo auch Jason Voorhees einen kurzen Auftritt hatte, noch besser genießen.

Von „Poison“ bis „School’s Out“

Bei dem wahrscheinlich berühmtesten Track („Poison“) eskalierte die Menge vollkommen. Viele waren auch von der Bühnenshow begeistert, die nach so vielen Jahren kein bisschen an Charme verloren hat. Zu dem Track „Billion Dollar Babies“ kam ein Riesenbaby auf die Bühne und auch eine Konfettikanone kam zum Einsatz. Nach dem Gitarren- und Schlagzeugsolo kam Alice in einer Zwangsjacke zurück auf die Bühne und wurde schließlich mit der Guillotine enthauptet.

Mit „School’s Out“ endete der Abend. Eines steht fest: Auch mit 74 Jahren scheint Alice Cooper noch immer fit zu sein. Das Konzert in Düsseldorf wird noch vielen Menschen in Erinnerung bleiben.

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