Hallo, ihr Lieben!

Gestern haben wir für euch die German Comic Con besucht. Damit waren wir nicht die Einzigen. Unter anderem der Stau vor den Parkplätzen und deren letztendliche Sperrung sorgte dafür, dass sich viele Gäste über die Orga aufregten. Weshalb wir finden, dass hier sicherlich noch mehrere Faktoren eine Rolle spielen und weshalb es (unserer Meinung nach) dennoch ein gelungenes Event war, lest ihr hier.

Absagen und frustritere Fans

Die diesjährige German Comic Con schien von Anfang an unter einem nicht allzu guten Stern zu stehen. Viele Stars sagten ihre Teilnahme vergleichsweise kurzfristig ab und sorgten dafür, dass sich sogar einige Gäste überlegten, ihre Tickets schon vor dem ersten Tag wieder zu verkaufen. Als besonders ärgerlich wurde in diesem Zusammenhang die Absage von Howie und A. J. (Backstreet Boys) empfunden. Diese kam ein paar Tage vor der Öffnung der Con und sollte ursprünglich mit einer Videobotschaft wieder gutgemacht werden. Auf diese ließen sie die Fans dennoch warten.

Die wohl bekanntesten Stars gaben sich dennoch die Ehre: Pamela Anderson (mit Verspätung am Freitag), David Hasselhof, Danny Glover („Leathal Weapon“) und Ron Perlman („Hell Boy“). An ihren Autogrammtischen wurden die Schlangen immer länger. Auch bei den Photoshoot mussten teilweise längere Wartezeiten in Kauf genommen werden. Besonders ärgerlich: das gemeinsame „Baywatch-Shooting“ mit Pamela und David wurde ein paar Stunden vorher abgesagt.

Zahlen für Autogramme und Bilder – auf Cons eher die Regel als die Ausnahme

Was vor allem bei Con-Neulingen für verwunderte Blicke sorgt, ist für eingefleischte Fans schon lange „normal“. Die Stargäste lassen sich Autogramme und Bilder bezahlen. Weshalb? Es ist ihr Job. Ihr bekommt für das, was ihr tut sicherlich auch Geld, oder? Von daher ließe sich, unserer Meinung nach, vielleicht über die Höhe der zu entrichtenden Beträge, jedoch nicht über ihren Sinn diskutieren. Hasselhoff und Pam waren hier preisliche Spitzenreiter. Bei ihnen kostete ein Bild 65 EUR. Die Autogramme eher unbekannter Stars waren schon günstiger und ab einem Preis von 20 EUR zu erstehen.

Hauptkritikpunkt: die Orga

Teilweise ging es auf der Con wirklich ein wenig chaotisch zu. Beispielsweise fiel mir erst Zuhause auf, dass niemand den Inhalt meines Rucksacks kontrollierte. Auch beim Warten auf die Photoshoots wäre es sinnvoll gewesen, eher auf (hier nicht vorhandene) Absperrgitter als auf unübersichtliche Markierungen am Boden zu vertrauen. Auch über gesperrte (, weil voll) Parkplätze ließen viele Fans ihrer Wut freien Lauf. Hier kam erschwerend hinzu, dass der BVB an diesem Tag auch noch gegen Gladbach spielte. Die Öffentlichen waren damit das Mittel der Wahl. Leider erkannten genau DAS viele zu spät, parkten in einer anderen Stadt (!) und kamen dann doch noch mit der Bahn.

Merchandise

Keine Frage: Comicnerds sind Merchandise-Freaks. Das Herz schlug hier zwischen Schwertern, allerhand Larp-Klimbim und Shirts sichtlich höher. Die Preise waren okay und denen einer Messe angepasst. EMP bot seine Mario-Tank-Tops beispielsweise schon ab 10 EUR an. Auch ansonsten gab es hier (besonders mit Hinblick auf die Auswahl) nichts zu meckern. Eine große Filmbörse rundete das Ganze ab und sorgte dafür, dass sich viele Besucher ihr Andenken mitnehmen konnten.

Fazit

Klar, meckern ist immer einfach. Absagen sind ärgerlich. Mir würde aus der Vergangenheit nicht eine Con einfallen, die von selbigen verschont geblieben wäre. Dennoch würden wir uns für die kommenden Cons vielleicht ein wenig mehr Transparenz wünschen. Einen ausgefallenen Fotoshoot mit „unbeeinflussbaren Gründen“ zu begründen, ist schon ein wenig mau… und reichte vielen enttäuschten Fans eben nicht, die für ein Bild 150 EUR gezahlt hätten.

Positiv zu vermerken ist jedoch auch, dass die meisten Mitarbeiter gestern, trotz Stress, wirklich sehr nett waren. Genervte Securities können wir jedoch auch verstehen. Wenn es untersagt ist, zu fotografieren und dennoch zig Handys in die Luft gereckt werden, kann man schonmal mufflig werden.

Also: lange Rede, kurzer Sinn: hier unsere Liste!

Top

  • trotz vieler Ansagen immer noch nette und hochkarätige Stargäste
  • (für eine Convention) „normale“ Preise
  • nette Mitarbeiter
  • breite Gänge, gute Platzverhältnisse
  • sympathisches Publikum
  • viele beeindruckende Kostüme
  • breites Merchandise-Angebot
  • schneller Ausdruck der Bilder (keine mehrstündigen Wartezeiten wie auf anderen Cons)

Flop

  • Orga beim Fotoshooting ohne Absperrung
  • Parkplatzsituation
  • zu wenig Transparenz bei Absagen

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Liebst,

Conny

Unsere Eindrücke der German Comic Con

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