Die Stadt Monheim lädt am Samstag, den 19.05.2015 ab 11:00 Uhr zum ‚Fest der Toleranz‘ in die Innenstadt vor dem Rathaus, als Gegenveranstaltung zur rechten Bewegung „Pax Europa“, welche eine Demonstration am Busbahnhof anmeldete.

Pax Europa‘ ist mittlerweile jedem in Monheim ein Begriff, denn gewollt oder nicht, wurden die Bewohner der Stadt am Rhein die letzten Wochen durch den Verein und seine Flugblätter mit Anti-Islamhetze belästigt.

Stein des Anstoßes ist die Kooperation der Stadt mit den ansässigen islamischen Gemeinden, zu einer Moschee als Begegnungsstätte aller Kulturen. Die Stadt bot den zwei islamischen Gemeinden an, ihnen jeweils ein Grundstück für den Neubau einer Moschee und eines religiösen Zentrums, zur Verfügung zu stellen. Erklärtes Ziel der Stadt ist es, die Gemeinden aus den bisherigen Hinterhöfen zu holen und den Dialog mit den Gläubigen zu erleichtern. Im Laufe der Verhandlungen wurden klare Regeln und Grenzen für ein tolerantes offenes Miteinander innerhalb der Gemeinden vertraglich festgehalten und die Stadt überließ die Grundstücke unter diesen Bedingungen den Gemeinden.

Die in den letzten Wochen von Pax Europa verteilten Flugblätter sollen den Eindruck der unverstandenen und ungehörten Bürgerbewegung erwecken. Unter dem Deckmantel eines angeblich gewollten offenen und wertfreien Dialoges werden radikale und wertende Behauptungen, als Fragen verpackt, zum Islam und dem DITIB-Verband gestellt, mit denen man die Stadtratsmitglieder konfrontieren soll.

Um dieser Konfrontation wohl Nachdruck zu verleihen, meldete Pax Europa eine Demonstration in Monheim an und engagierte hierfür den Redner Michael Stürzenberger, welcher als ehem. Bundesvorsitzender der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ und Autor des islamfeindlichen Blogs ‚Political Incorrect‘ eindeutig am äußeren rechten Rand zu verorten ist.

Das Fest der Toleranz lädt nicht nur die Bewohner Monheims ein, für ein offenes und kulturell vielfältiges Miteinander einzustehen, sondern jeden, der sich diesem Bekenntnis verpflichtet fühlt. Hierfür organsiert die Stadt das Fest der Toleranz zeitglich und in örtlicher Nähe zur geplanten Kundgebung. Neben klaren Bekenntnissen für Toleranz und gegen Rechts wird die Veranstaltung von einem vielfältigen Kultur- und Musikprogramm begleitet

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