Mathias Mester über das „RTL Turmspringen“

Mathias Mester/ Foto: Nicole Müller
Mathias Mester/ Foto: Nicole Müller

Auch Mathias Mester wird sich beim RTL Turmspringen in die Fluten stürzen. Aktuell ist bei ihm ohnehin viel los. Erst vor Kurzem wurde er Dritter bei Let’s Dance und ist zudem noch unter die Autoren gegangen! Er hat ein Buch mit dem Titel „Klein anfangen, groß rauskommen“ geschrieben. Ja,… und „ganz nebenbei“ springt er nun aus einer – wie ich finde – beachtlichen Sprungbretthöhe ins Wasser. Ich bleibe dann doch eher beim Startblock. Aber darum soll es hier nicht gehen. Der liebe Mathias war so nett, uns vor dem RTL Turmspringen ein paar Fragen zu beantworten.

Liebst,

Conny

Erst Let’s Dance (Glückwunsch zu Platz 3!) und jetzt Turmspringen…- bei dir wird es auch nicht langweilig, oder?

Danke schön! Ja, ich bin Dritter bei „Let‘s Dance“ geworden, bin aufs Podium gekommen und habe die Bronze-Medaille mit nach Hause gebracht. Davon hätte ich nie zu träumen gewagt, ganz ehrlich. Mein persönliches Ziel war es ja, nicht als Erster rauszufliegen. Ich hätte auch im Vorfeld nie gedacht, dass uns so viele Menschen die Daumen drücken, an uns glauben und für uns anrufen. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Und jetzt das „RTL Turmspringen“, ganz genau. Meine Vorfreude darauf ist natürlich riesengroß – aber auch der Respekt vor dieser Challenge. So, wie es im Prinzip im Vorfeld zu „Let’s Dance“ auch war. Denn sowohl das Tanzen, als auch das Turmspringen ist für mich letztendlich ungewohntes Terrain. Und in beiden Disziplinen gilt es, Gas zu geben. Und ich glaube, Fußsprünge zählen beim „RTL Turmspringen“ nicht, man muss schon mehr bieten, einen Salto mal mindestens (lacht).

Hast du die Eindrücke, die du bei Let’s Dance gesammelt hast, mittlerweile verarbeitet und hast du dir das Ganze so vorgestellt?

Ich glaube wirklich, dass ich noch dabei bin, all das zu verarbeiten. Das war so eine intensive Zeit, so ein unglaubliches Vierteljahr, in dem so viele tolle Dinge passiert sind. Ich muss all das echt noch sacken lassen, glaube ich.

Wie hast du dich auf das Turmspringen vorbereitet?

Mit intensivem Training etliche Stunden Tag für Tag. Im Moment habe ich quasi die Dauerkarte (lacht).

Magst du den Mix aus Wasser und Höhe oder verlässt du hier deine Komfort Zone?

Ich bin immer bereit, neue Dinge kennenzulernen und mich neuen Situationen zu stellen. Dafür verlasse ich auch wirklich gerne meine Komfortzone. Und ich muss sagen, wenn ich so am Beckenrand sitze und auf die Sprungtürme schaue, dann merke ich das auch. Denn das ist schon sehr, sehr hoch. Also zum Thema Mix: Wasser ist super, die Höhe teilweise noch gewöhnungsbedürftig.

Welche Chancen rechnest du dir aus?

Auch hier wäre es schön, nicht als Erster rauszufliegen.

Wie war das Training?

Lang, intensiv, sehr professionell betreut und teilweise richtig spritzig (lacht).

Gibt es Momente, in denen man oben auf dem Brett steht und denkt „Verdammt, warum mache ich das eigentlich?“?

Na klar, aber auch die gehören dazu.

Würdest du sagen, dass dir dein sportlicher Hintergrund beim Turmspringen hilft?

Auf jeden Fall. Disziplin ist im Leistungssport sehr wichtig. Und Durchhaltevermögen. Und Spaß bei der Sache natürlich auch. All das brauche ich jetzt auch. Genau wie ein Gefühl für das richtige Timing, auch das war für mich in der Leichtathletik immer essenziell. Und was auch noch so ein Punkt ist: Ich weiß vom Speerwurf her, wie es ist, nur den einen Wurf zu haben – und diesen dann auch zu nutzen. Einfach zu wissen, dass das jetzt der Moment ist. Und das ist keim Springen ja nicht groß anders.

Welche Pläne hast du noch für 2022?

Es liegt wirklich viel an in nächster Zeit. Ich habe ja kürzlich ein Buch geschrieben, werde wieder als Radiomoderator arbeiten. Und, und, und. In erster Linie möchte ich aber – bei allem was ich tue – die Menschen motivieren und zeigen, dass man auch mit Handicap das Beste aus seinem Leben machen kann. Meine zentrale Message lautet immer: Geht nicht, gibt’s nicht. Dafür möchte ich ein Botschafter sein und als Vorbild vorangehen.

Zu unserem Interview mit Felix von Jascheroff, der übrigens auch beim RTL Turmspringen mit am Start ist, geht es hier:

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