Hallo, ihr Lieben!

Bevor Ross Antony demnächst bei „Schlag den Star“ gegen Luke Mockridge antreten wird, hatte er am letzten Dienstag noch einen ganz besonderen Termin im Gartencenter Ahrens+Sieberz (s. Bild – Andrea Sieberz-Otto, Marcus Otto, Ross Antony, Gerd Otto (v.l.)). Seit zwei Tagen habt ihr nämlich die Möglichkeit, euch eine echte „Ross Antony Rose“ zu sichern! Die Blumen sind auf 500 Stück limitiert und wunderschön (hier könnt ihr euch euer Exemplar sichern).

Was es für ein Gefühl ist, plötzlich in vielen Gärten blühen zu dürfen, was Ross von den aktuellen Aussagen des Vatikans in Bezug auf die Homo-Ehe hält und warum er „seine Queen“ liebt, erfahrt ihr im Interview!

Viel Spaß!
Liebst,
Conny

Ross Antony

Ross Antony

Conny: „Wie kommt man auf die Idee, eine eigene Rosensorte zu kreieren bzw. wie entsteht eine solche Rose?“
R. Antony: „Das Ganze ist eine sehr schöne Geschichte. Vor circa einem Jahr haben mein Mann Paul und ich unser Café Chillax im Gartencenter Ahrens+Sieberz in Siegburg eröffnet. Die Familie Sieberz-Otto, denen das Center gehört, wusste schon vorher, dass ich ein absoluter Gartentyp bin, weil ich regelmäßig bei ihnen eingekauft habe. Wenn ich zuhause bin, bin ich oft in meinem Garten. Ich genieße dort meine Freizeit. Und deshalb hat mich Familie Sieberz-Otto gefragt, ob sie eine Rose nach mir benennen dürfen. Ich habe natürlich sofort „Ja“ gesagt, denn ich hatte zu Rosen schon immer eine besondere Beziehung. Als meine Oma vor 20 Jahren gestorben ist, war es ihr letzter Wunsch, dass wir einen Rosenbusch auf ihr Grab pflanzen. Die Rosen dort blühen jedes Jahr. Sie sind knallrot und die Blätter satt-grün. Manchmal glaube ich wirklich, dass die Seele meiner Oma in den Rosen ist.“
Conny: „Deine Rose ist dann auch knallrot?“
R. Antony; „Ja, genau. Die Rosen sehen fast genauso aus wie die auf dem Grab meiner Oma. Die Blätter sind dunkelgrün, fast lila und sehr robust. Sie fühlen sich ein wenig wie Leder an und die Rosen blühen circa sechs bis sieben Monate im Jahr in einem kräftigen Rot. Ich möchte, dass alle, die die Rose kaufen an ihr über Jahre Freude haben.“
Conny: „Ist es denn nicht ein schönes Gefühl, wenn man weiß, die „Rossi-Rose“ steht jetzt in vielen Gärten?“
R. Antony: „Absolut. Ich habe selbst auch zwei eingepflanzt. Die Rosen unterscheiden sich um Welten von den anderen Rosen, die ich bisher im Garten habe.“

Ross Antony

Ross Antony

Conny: „Wo kann ich denn die Rose kaufen?“
R. Antony: „Die Rose kann man im Gartencenter Ahrens+Sieberz und online kaufen. Auf meiner Homepage www.ross-antony.com gibt es einen direkten Link auf die Seite des Gartencenters. Das Gartencenter wird von Familie Sieberz-Otto mit einer großen Leidenschaft betrieben. Sie geben sich so große Mühe und ich kann es verstehen, dass so viele Stammkunden immer wieder ins Gartencenter kommen.“
Conny: „Dass du eine eigene Rose bekommst, wurde aber im Vorfeld nicht groß angekündigt…“
R. Antony; „Nein, es geht mir auch nicht primär ums Geldverdienen. Das Ganze ist vorerst auf 500 Rosen limitiert. Ich mag diese limited editions. Die Leute, die etwas Limitiertes bekommen, kaufen etwas Besonderes, das nicht Massenware ist. Das ist schön. Es ist ein kleines Dankeschön. Früher haben mich die Leute nach Fotos und Autogrammen gefragt, heute wollen sie meine Rose. (lacht)“
Conny: „Was verbindest du mit Gartenarbeit?“
R. Antony: „Gartenarbeit macht mir Spaß. Wir haben viele Bäume. Auch wenn es regnet, kann man viel im Garten machen. Wir haben einen großen Teich mit Kois und Goldfischen und meine 12 Mädels, die Hühner, die in meinem Garten frei herumlaufen. Ich liebe es. Wir haben ein Stück Wald zum Grundstück dazu gekauft. Hier mache ich Pause.“
Conny: „Trifft man dich denn in dem Café bei Ahrens & Sieberz auch persönlich?“
R. Antony: „Ja. Der Austausch mit Kunden und Fans ist mir wirklich wichtig. Ich versuche, mindestens drei Mal im Monat da zu sein. Alle Termine stehen aber auch auf der Facebook-Seite des Cafés.“
Conny: „Hast du denn noch Lust, ein wenig mit mir über aktuelle Projekte zu reden?“
R. Antony: „Na klar! Am 19.06. kommt die Very-British-Edition meines aktuellen Albums „Goldene Pferde“ heraus. Ich habe dafür u.a. neue Songs als Remixes bekannter englischer Interpreten aufgenommen, Songs wie „Sie liebt dich“ (Beatles) und „Verzeih mir“ (Elton John). Dieses Mal sind mehr Balladen dabei. Ich mag das Album und freue mich, dass ich den Fans etwas Schönes bieten kann. Außerdem gibt es noch eine ganze Fanbox rund um die Very-British-Edition des Albums. In der Box hat alles etwas mit England zu tun. Außerdem kommen Album und Box genau dann raus, wenn die Königin nach Deutschland kommt. Ich bin ein totaler Fan. Ich liebe meine Queen! Sie ist für mich eine richtige Königin. Ich frage mich, ob sie irgendwann in Rente gehen oder auf dem Thron sterben wird. Viele Leute respektieren sie für ihre Einstellung. Ich finde es auch gut, dass sie nicht dafür war, dass Camilla irgendwann den Titel „Königin“ bekommt. Diana hätte die nächste Königin werden sollen.“

 

Ross Antony

Conny: „Hast du Lust, zum aktuellen Statement des Vatikans Stellung zu nehmen?“
R. Antony: „Ich finde es einfach nur schade. Es gibt so viele andere wichtige Dinge im Leben. Der Vatikan sollte eines nicht vergessen: Niemand hat sich gewünscht, schwul zu sein. Ich kann nichts dafür, dass ich einen Mann liebe. Ich stehe nicht auf und bin mal schwul, mal hetero und mal bi. Es ist, wie es ist. Ich versuche niemanden dazu zu überreden, auch schwul zu werden. Ich will nur mein Leben genießen und das tue ich. Ich bin mit meinem Mann 13 Jahre zusammen. Wir feiern auch jedes Jahr groß. Paul wird mich sicher wieder überraschen. Ich liebe meinen Mann so sehr… und er mich auch. Wir haben eine fantastische Familie und tolle Freunde. Das sind Leute, die hinter uns stehen. Das muss respektiert werden. Wir zeigen, dass es funktionieren kann. Wir wissen, wie hart es als schwules Pärchen sein kann, wenn man zusammen sein will.“
Conny: „Du bist demnächst bei „Schlag den Star“…“
R. Antony: „Oh mein Gott, ich bin total aufgeregt! Ich trete gegen Luke Mockridge an. Er ist 15 Jahr jünger als ich. Ich bin eine kleine Kampfsau und ich werde alles geben, aber ich glaube, der Altersunterschied wird mir zu schaffen machen. Ich bin froh, dass wir zwischendurch Pausen haben, wo ich Luft holen kann (lacht). Ich gebe aber mein Bestes. Dennoch: Luke ist ein toller Typ und wenn er gewinnen würde, würde ich mich auch für ihn freuen. Blamieren möchte ich mich aber auch nicht. Kein Spiel zu gewinnen, wäre schon peinlich (lacht).“