Hallo, ihr Lieben,

manche Düsseldorfer „kennt man einfach“. Oliver Sanne ist einer von ihnen. Er war Mr. Germany, „Bachelor“ und arbeitet heute nach wie vor als Personal Trainier. Unter anderem hat er in den letzten Monaten gemeinsam mit einem Kumpel ein System entwickelt, das speziell die Fitness von Frauen unterstützt (neugierig? *klick*).

Wir haben heute mit Oli unter anderem über Schönheit, Eitelkeit, den (scheinbar) neuen Bachelor und negative Schlagzeilen gesprochen.

Viel Spaß beim Lesen!

Liebst,

Conny

PS.: Besucht doch mal (natürlich nach dem Lesen dieses Interviews) Olis Personal Trainer-Seite unter www.sano-sports.de!

Conny: „Du hast gestern auf facebook geschrieben „Schönheit ist Geschmackssache!“. Was empfindest du denn als „schön“? Bist du eitel?“
O. Sanne: „Ich empfinde –in optischer Hinsicht- ein strahlendes Lächeln, schön geformte Zähne und glänzende Augen als schön. Wenn die Augen glänzen und man lächelt ist man im Prinzip glücklich. Glücklichsein ist schön. Schönheit ist aber Geschmackssache. Manche mögen kurze, rote Haare, andere lange blonde. Für mich muss das gewisse Etwas im Gesicht da sein. Der Rest ist zweitrangig. Eitel war ich aber schon immer ein wenig, … auch damals, als ich dick war. Ich habe immer darauf geachtet, dass ich einigermaßen gepflegt bin. Das ist mir wichtig. Mit Sicherheit ist das durch meine öffentlichen Auftritte noch etwas mehr geworden. Natürlich möchte man sich dann von seiner „schönen“ Seite zeigen und geht dann vielleicht einmal mehr zum Friseur (lacht). Eine Grundeitelkeit ist aber definitiv vorhanden.“

Conny: „Du bist morgen für World Vision im Parkcafé in Wiesbaden. Warum gerade World Vision und was erwartet die Leute da?“
O. Sanne: „Es handelt sich dabei um eine Charity Veranstaltung. Ich bin ein Freund davon, sich für gute Dinge einzusetzen. Es gibt so viele Events in dieser Hinsicht, zu denen man eingeladen wird. Ich habe mich in Bezug auf diese Veranstaltung öfter mit dem Veranstalter auseinander gesetzt und ihn gefragt, wo das Geld hingeht. Ich unterstütze alles gern, was mit Kindern zu tun hat, bin aber auch ein Tierfreund und setze mich auch in diesem Bereich ein. Morgen kommen einige Bekanntheiten aus dem Fernsehen, unter anderem auch aus „DSDS“ und dem „Supertalent“. Ich bin natürlich auch für Fotos und Fragen vor Ort offen.“

Conny: „Wie sieht deine Tätigkeit als Personaltrainer aktuell aus?“
O. Sanne: „Ich bin grundsätzlich überall in Düsseldorf und Umgebung tätig, habe aber zwei Studios, die ich näher betreue. Im Studio PRIDE in Solingen baue ich gerade ein komplettes PT-System auf. Meine Freundin Vivien hat dort auch als Membership Consultant angefangen. Ab März startet dann ihr Studium im Marketing- und Vertriebsbereich.“

(c) www.jrphoto.at

(c) www.jrphoto.at

Conny: „Warum sollte ich denn generell Personal Training buchen?“
O. Sanne: „Grundsätzlich hängt es komplett von dir selbst ab, ob du einen PT brauchst oder nicht. Nicht jeder Mensch braucht diese Unterstützung… es wäre schön, aber so ist es nicht. Personal Training ist super für Leute, die den inneren Schweinehund nicht überwinden können oder eine Hilfe brauchen, weil sie koordinativ nicht fähig sind, gerade am Beginn, ein sauberes Training auszuführen. Heute gibt es so viele Apps, bei denen bildlich beschrieben wird, was gemacht werden muss. So schleichen sich aber Trainingsfehler ein, die sich dauerhaft festigen können. Ein PT sollte daher gerade am Beginn gebucht werden, um dauerhaft Ziele zu verfolgen und motiviert zu werden.“

Conny: „Was hat sich denn beruflich nach deiner Teilnahme an „Der Bachelor“ verändert?“
O. Sanne: „In Düsseldorf war ich auch vorher schon durch diese Mr. Germany-Geschichte bekannt als Personal Trainer. Meine Bekanntheit hat sich aber durch „Der Bachelor“ nochmals verstärkt. Auf einmal kamen auch Anfragen aus Berlin, Hamburg usw., die ich schwer betreuen kann. Daher bin ich mit einem Kumpel auf die Idee gekommen, eine Software zu entwickeln, extra für Frauen, die die Fitness und Motivation unterstützen soll. Das alles wird mit Videos dokumentiert, beinhaltet eine Ernährungsplanung usw. . Je nachdem wie man das System („Curve“ -www.getthecurve.de) nutzt, passt es sich an die Nutzerin an. So etwas gibt es weltweit nur einmal. Wir wollen aber weg von „Size Zero“ und „Skinny“. Eine Frau darf ruhig kurvig sein! Genaugenommen MUSS sie es sogar sein. Das finden wir Männer sexy (lacht).“

Conny: „Was ist denn der häufigste Fehler, den Anfänger beim Sport machen?“
O. Sanne: „Der häufigste Fehler ist, dass man übermotiviert an alles ran geht und erwartet, dass 20 Jahre ohne Training und schlechte Ernährung innerhalb von zwei Monaten kompensiert werden.“

Conny: „Was gibt es denn bei dir an Heiligabend zu essen?“
O. Sanne: „Mein Gott, ich bin auch nur ein Mensch! Ich liebe es, zu schlemmen! Ich mag fettiges Essen von Mama (lacht). Kennst du Kesselskuchen?“

Conny: „Neeee…“
O. Sanne: „Kesselskuchen ist ein Riesenreibekuchen, gefüllt mit Bratwurst, Mettwurst, Zwiebeln und so. Das gibt es immer bei uns am 24. . Dieses Jahr bin ich mit meiner Freundin aber an den Weihnachtsfeiertagen in Polen. Da wird nochmal anders geschlemmt. Da gibt es grundsätzlich 12 Gänge an Weihnachten. Ich hoffe, ich werde nicht wieder das „Dickerchen“ (lacht).“

(c) oliversanne / Curve

(c) oliversanne / Curve

Conny: „Was hältst du denn vom neuen Bachelor?“
O. Sanne: „Ich habe gehört, dass er Versicherungsmakler bzw. Verkäufer ist. …Also, wenn er einigermaßen aussieht, was ja wieder Geschmackssache ist, kommt er bei den Frauen gut an. Er wird sich selbst präsentieren können. Daher sollte er –unterm Strich- eine von den 22 finden, die ihn ganz okay findet.“

Conny: „Wie hast du denn den Medienrummel damals um dich erlebt?“
O. Sanne: „Naja, man achtet viel mehr darauf, wer etwas über einen schreibt. Man googelt seinen Namen und schaut, was geschrieben wurde. Klar, sind da auch negative Dinge dabei. Positive Schlagzeilen bleiben aber leider weniger im Kopf. Man merkt sich das Negative. Im Prinzip ist es, wie im wahren Leben auch. Wir beschweren uns das ganze Jahr über: „Deutschland hat schlechtes Wetter!“ und wenn dann die Sonne scheint, ist es zu heiß. Man kann es niemandem Recht machen. Mein Vorteil ist, dass mir das Schlechte, was behauptet wird, relativ egal ist, da ich weiß, wie ich bin. Ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann und wie ich auf Leute wirke, wenn ich mit ihnen spreche. Ich habe keine Vorurteile gegenüber anderen, kann aber verstehen, wenn andere Vorurteile gegen mich haben. Man sollte dem Gegenüber immer eine Chance geben, entweder zu beweisen, dass er etwas auf dem Kasten hat oder ein Vollhorst ist. Seine Meinung kann man immer noch unterstreichen.“

Conny: „Was planst du denn für 2016?“
O. Sanne: „Ich habe mehrere Projekte offen. Zudem habe ich die erwähnten Projekte mit dem Studio PRIDE in Solingen und in Düsseldorf angefangen, wir haben das System „Curve“ auf den Markt gebracht, zu dem es auch bald einen Beauty- und Wellnessdrink für Frauen geben wird. Primär handelt es sich dabei um einen Proteinshake mit Stoffen, die krebsvorbeugend sind. Weiterhin hoffe, dass ich gesund bleibe und es meinen Eltern auch noch lange gut geht. Zudem hoffe ich auch, dass ich in meiner Beziehung weiterhin glücklich bin.“

Conny: „Für Personen des öffentlichen Lebens seid ihr ja auch schon „lange“ zusammen…“
O. Sanne: „Ja, seit März. Man soll gar nicht meinen, dass so etwas geht (lacht).“