Hallo, ihr Lieben!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich gehörte Pia Koch immer zu den guten Seelen bei „GZSZ“. Der Ausstieg von Isabell Horn hat mich entsprechend schockiert. Unvergessen ihre Dreiecksbeziehung als Pia mit John und Leon, ihr Abenteuer mit Anni oder die flammende Rede an Verenas Grab. Ja, Pia war eben Pia.

Doch Pia ist nicht Isabell. Und genau mit DER haben wir uns unterhalten. Isa wird Mama, postet fleißig Videos auf ihrem eigenen youtube Kanal und freut sich auf ihre kleine Familie. Wir haben uns mit Isa unter anderem über „The Isi Life“, Sport und Sarah und Pietro unterhalten.

Viel Spaß beim Lesen!

Liebst,

Conny

Conny: „Dein Ausstieg bei GZSZ ist nun schon ein Weilchen her. Gibt es etwas, was du besonders vermisst?“

Isabell: „Ich habe gerade mit der Schwangerschaft und den neuen Empfindungen so viel um die Ohren und bin so abgelenkt, dass ich über den Ausstieg überhaupt nicht mehr wirklich nachgedacht habe. Scheinbar fehlt mir nicht wirklich viel. Es ist immer wieder schön, alte Kollegen wieder zu treffen. Wir waren ein tolles, eingespieltes Team. Ich sehe regelmäßig Susan Sideropoulos, Lena Ehlers, Sila Sahin usw. Das ist toll.“

Conny: „Erzähl uns doch mal was über „The Isi Life!““

Isabell: „Der youtube Channel „The Isi Life“ ist tatsächlich mein Leben, konzentriert auf die Sport-, Food- und Lifestyle-Ebene. Dadurch dass ich schwanger bin, bezieht sich vieles auf werdende Mamas bzw. auf Mamas, die schon ein Kind haben. Es geht darum, wie man sich fit halten kann und wie man sich gesund ernährt. Außerdem gibt es auch Privates über mich. Es geht unter anderem darum, was es Neues gibt, wie ich mich fühle und wie groß das Baby ist. Meine Fans werden auf dem Laufenden gehalten. Das Hochladen der Videos macht mir superviel Spaß. Als Schauspielerin bekommt man ein fertiges Drehbuch. Hier bin ich mein eigener Herr und kann direkt auf die Fans reagieren und sehe, was gut ankommt.“

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Isabell Horn / Foto: Max Sonnenschein

Patricia Teslenko

Conny: „Hast du dir schon überlegt, wie es nach der Schwangerschaft beruflich weitergeht?“

Isabell: „Dadurch dass es das erste Kind ist, weiß ich garnicht genau, wann man wieder einsteigen kann. Gefühlt wäre ich natürlich gern relativ zügig wieder dabei, aber ich lasse alles auf mich zukommen. Vielleicht ist es doch sinnvoll, komplett ein halbes Jahr zuhause zu bleiben? Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Der youtube Kanal wird auf jeden Fall weiterlaufen. Ich werde Videos vorproduzieren, dass keine Lücke entsteht. Was Schauspiel und Theater angeht werde ich schauen, wie man alles unter einen Hut bekommt. Ich weiß es noch nicht. Aber es haben ja viele prominente Mamas schon gut hinbekommen. Von daher hoffe ich, dass es bei mir auch reibungslos klappt.“

Conny: „Hast du dir schon überlegt, inwiefern dein Kind „öffentlich“ wird?“

Isabell: „Dadurch, dass ich auch meine Beziehung öffentlich lebe und auch sonst der Presse gegenüber relativ offen bin, würde ich sagen, dass ich einen Mittelweg gehe. Man muss wirklich sehr aufpassen. Ich finde, wenn das Baby noch klein ist, könnte man das quasi einmal mit der Community teilen und dann, wenn das Kind heranwächst, Fotos auf den Social Media Kanälen von hinten ohne Gesicht posten. So dass man erkennt, dass das Kind eben heranwächst. Ich finde es aber wichtig, dass man das Ganze nicht übertreibt.“

Conny: „Du hast gerade deine Beziehung angesprochen. Eine Beziehung in den Medien ist aber schon gefährlich, oder? Wenn ich da an Sarah und Pietro denke…“

Isabell: „Sarah und Pietro kann man nicht mit uns vergleichen. Sarah und Pietro sind eine Marke.

Deren Erfolg beruht auf der Beziehung und der Liebe. Die beiden machen zusammen Musik, haben eine Reality-Show. Das Ganze funktioniert nur über diese private Beziehung. Ich bin Schauspielerin und mein Freund ist Immobilienmakler. Wir gehen zusammen auf schöne Events und das war es dann auch. Wenn unsere Beziehung auseinandergehen sollte, was ich natürlich nicht hoffe, würde einmal in den Medien „Trennung!“ auftauchen… und das war’s. Wir sind ja auch nicht in Hollywood.“
Conny: „Welcher Typ werdende Mama bist du denn? Nestbauer oder eher spontan?“

Isabell: „Ehrlich gesagt, haben wir noch nicht viel gemacht. Das Kinderzimmer ist noch eine Art Gäste-, Schuhzimmer bzw. eine Rumpelkammer. Hier ist noch garnichts gemacht. Ende des Jahres möchten wir langsam anfangen. Ich habe mir auch noch keine Ratgeber gekauft. Ich habe noch Zeit und bin relativ entspannt, dass alles gut wird. Es wird sicher auch funktionieren, wenn man sich nicht zu 100% auf alles vorbereitet.“

Conny: „Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, welche Werte du deinem Kind vermitteln willst?“

Isabell: „Mein Freund und ich haben ähnliche Werte. Da geht es um Familienzusammenhalt, Ehrlichkeit und den Umgang mit der Natur und Tieren. Wir haben zwei Katzen und ich finde es toll, wenn Kinder mit Tieren groß werden. Ich habe letztens in den Nachrichten gesehen, dass Zoobesucher immer aggressiver den Tieren gegenüber seien. Ganz schlimm. Religiös sind wir nicht. Also ist uns das gemeinsame Essen wichtig, aber gebetet werden muss vorher nicht (lacht).“

Conny: „Treibst du noch so viel Sport wie vorher?“

Isabell: „Für mich ist es wichtig, meinen Sport nicht sofort aufzugeben. Das würde meinem Körper nicht guttun. Natürlich mache ich nicht mehr so viel wie vorher, aber ich möchte mich noch fit halten. Das ist auch sicher für die Schwangerschaft und Geburt hilfreich. Klar, die Figur verändert sich. Da kann ich walken wie ich will. Ich werde runder. Ich werde nicht nur mehr Bauch bekommen, sondern auch Wasser einlagern und allgemein runder werden. Aber ich merke, dass es guttut, Sport zu machen und ich lese auch immer wieder, dass Sport in Maßen nicht schädlich für das Kind ist. Wenn man vorher Sport gemacht hat, sollte man weitermachen, nur eben runtergefahren. Man spürt sicherlich auch, was gut für einen ist und wann es reicht.“

Conny: „Was planst du für 2017 oder hast du erstmal alles auf Eis gelegt?“

Isabell: „Ich habe erstmal alles wirklich auf Eis gelegt. Frühestens starte ich wieder im Sommer. Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn wir ein gesundes Kind zur Welt bringen und sich alles ganz toll einspielt und wir eine glückliche Familie werden.“