Bahati Venus gehört zu den Teilnehmerinnen der aktuellen Staffel von „Adam sucht Eva“, die wir sicherlich mit am meisten in Erinnerung behalten werden. Neben einer (zugegeben) beneidenswerten Figur und einer Stimme, die uns problemlos jeden Abend in den Schlaf erzählen dürfte, bleibt uns auch ihr Ohrwurm „Baby“ im Kopf. Für den Satz „Ich bin eine Person des öffentlichen Lebens“ wurde sie, zumindest von der deutschen Presse, ein wenig belächelt. Weshalb sie sich dennoch und zurecht als solche bezeichnet, was man in ihrer Heimat Wien unbedingt gesehen haben sollte und was sie sich von einem Mann wünscht, hat sie uns in einem Interview verrraten.

Herzliche Grüße nach Vienna, „baba!“ und liebst,

Conny

Conny: „Würdest du sagen, dass es eine gute Entscheidung war, bei „Adam sucht Eva“ mitzumachen?“

Bahati: „Für mich war es definitiv eine gute Entscheidung. Ich werde die Erfahrungen, die ich auf der Insel gemacht habe, mein Leben lang nicht vergessen.“

Conny: „In Österreich bist du ein wenig bekannter, als du es bisher in Deutschland warst. Wirst du auf der Straße erkannt?“

Bahati: „Ja ich werde auf der Straße erkannt. Die meisten bitten mich um ein gemeinsames Foto. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich Leuten mit einer einfachen Sache soviel Freude bereiten kann.“

Conny: „Leider hat es bei dir mit dem Finden der großen Liebe bei „Adam sucht Eva“ nicht geklappt. Beschreib uns doch mal deinen Traummann!“

Bahati: „Mein Traummann sollte auf jeden Fall sehr mutig sein. Ich habe häufig das Gefühl, dass Männer Angst haben oder eingeschüchtert sind, weil ich selbstbewusst bin. Auf manche Männer wirkt das sicherlich ein wenig abschreckend. Er sollte zudem damit umgehen können, dass mich sehr viele andere Männer nackt gesehen haben. Er sollte nicht zu eifersüchtig sein und kochen können. … Ach ja… sportlich wäre auch gut! Ich glaube, dass Menschen, die regelmäßig Sport machen, ausgeglichener sind. Toll wäre es auch, wenn er kreativ wäre.“

Conny: „Das ist aber ein großes Paket…“

Bahati: „Ja, wenn ich es mir komplett aussuchen könnte… (lacht).“

Conny: „Richard Lugner und du waren über ein paar Monate zusammen. Würdest du nochmal einen so großen Altersunterschied in Kauf nehmen?“

Bahati: „Der Altersunterschied zwischen Richard und mir war wirklich sehr groß. Im Nachhinein bereue ich auch diese Entscheidung nicht. Jede Entscheidung, die ich bis jetzt getroffen habe, hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin. Generell kann ich es mir aber nicht mehr vorstellen, mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, bei der der Altersunterschied mehr als 50 Jahre beträgt.“

Conny: „Du hast dich in „Adam sucht Eva“ als „Person des öffentlichen Lebens“ bezeichnet. Hättest du gedacht, dass dieser Satz in den Medien so ausgeschlachtet wird?“

Bahati: „Dazu ist es wichtig, die komplette Geschichte zu kennen. Ich habe Richard damals zu einem Filmball in Wien begleitet. Es wurden gemeinsame Fotos gemacht. Am nächsten Tag hat mich ein Freund angerufen und gesagt „Gratuliere, du bist auf der Titelseite von der „heute“!“. Ab da gab es ein mediales Interesse an mir. Das kam von heute auf morgen. Daher kann ich mich als eine „Person des öffentlichen Lebens“ bezeichnen. Ich finde das nicht unpassend. Was hätte ich sonst sagen sollen? „Ich bin prominent!“? … das wäre komischer gewesen.“

(c) RTL

Bahati (28) aus Wien, Österreich (c) RTL

Conny: „Hast du noch Kontakt zu deinem „Archi-Baby“?“

Bahati: „Ja, ich habe ihn vor zwei Wochen besucht. Wir haben zusammen „Adam sucht Eva“ geschaut.“

Conny: „Du hast mit „Baby“ einen echten Ohrwurm rausgebracht. Planst du schon eine LP?“

Bahati: „Ich arbeite fleißig daran mir meinen Traum eines eigenen Albums zu erfüllen. Dafür nehme ich mir Zeit.“

Conny: „Du singst, modelst, warst bei „Adam sucht Eva“… was machst du denn am liebsten?“

Bahati: „Musik gefällt mir am besten. Es erfüllt mich unheimlich. Wenn ich gebucht werde, um in einer Diskothek nur Autogramme zu geben, dann ist mir das zu wenig. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr kann als dazustehen und gut auszusehen. Wenn ich meine Musik mit anderen teile fühle ich mich am wohlsten.““

Conny: „Was muss ich denn in Wien unbedingt gesehen haben?“

Bahati: „Das Schloss Schönbrunn ist immer einen Besuch wert. Ich liebe alle Geschichten unserer damaligen Kaiserin Elisabeth („Sisi“).“

Conny: „Was bedeutet für dich Glück?“

Bahati: „(lacht) (lacht) Bahati bedeutet „Glück“ bzw. „mein Glück ist gut“ auf deutsch übersetzt. Gesundheit ist auf jeden Fall die Basis für Glück. Ich glaube auch, dass es Glück ist, seinen Lebensunterhalt mit dem verdienen zu dürfen, das einem am meisten Spaß macht. Es sind die kleinen Dinge, die das große Glück ausmachen.“

Conny: „Warum hast du dir eigentlich den Künstlernamen „Venus“ ausgesucht?“

Bahati: „Die Venus wird auch als Göttin der Liebe bezeichnet. Meine Aufgabe ist es in den Menschen wieder ihre Lust und Freude an der Liebe zu wecken!“