Seit ein paar Wochen sorgen unsere Lieblingsnackedeis von „Adam sucht Eva“ auf RTL regelmäßig für eine willkommene Abwechslung zwischen platonischem Rosenverteilen und der „Hexe“ im Keller des Promi Big Brother-Hauses. Vor allem „Archy-Baby“, der Mann mit dem bekanntesten „Torpedo“ Deutschlands sticht hier besonders heraus. Eine große Klappe, eine Vorliebe für Britney Spears und seine „Invasion auf dem Planeten Brust“ haben uns neugierig gemacht. Wie tickt der Österreicher eigentlich?

Wir haben ihn unter anderem gefragt, weswegen „Mr. Torpedo“ „Mr. Torpedo“ heißt, ob er mit dem ganzen Medienrummel gerechnet hätte und ob er den Abschied von seinem Bahati-Girly überwunden hat.

Liebst und Busserls nach Österreich!

Conny

Conny: „Hättest du denn mit dem ganzen Medienrummel um euch gerechnet und würdest du nochmal bei „Adam sucht Eva“ mitmachen?“
Achi: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wirklich mit DIESEM Rummel gerechnet hätte. Ich habe mir gedacht, dass es sein könnte, dass ich mal zwei oder drei Interviews geben werde. Aber dass so viele Medienanfragen kommen würden, hätte ich nicht gedacht. Momentan ist viel los (lacht). Ich würde aber auf jeden Fall wieder mitmachen. „Adam sucht Eva“ hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich habe viele liebe Menschen kennengelernt und Erfahrungen gesammelt.“

Conny: „War „Ich habe Mr. Torpedo mitgebracht!“ spontan oder wolltest du gleich zu Beginn ganz bewusst einen raushauen?“
Achi: „So bin ich. Das ist der kleine, verrückte Achi von nebenan. Das Witzige ist, dass meine Freunde oder meine Familie gar nicht mehr so sehr über meine Sprüche lachen. Sie kennen mich nicht anders. Ich würde mich für keinen Menschen auf der Welt verstellen. Genauso habe ich mich auch den Zuschauern und den Leuten auf der Insel präsentiert. Bei manchen Leuten kommt das gut an, bei anderen weniger. Würde ich wirklich mal mit einem Kommentar unter die Gürtellinie gehen, würde ich mich aber sofort entschuldigen. Was soll ich machen? Manchmal ist der Mund schneller als der Kopf!“

Conny: „Also bist du wirklich so selbstbewusst?“
Achi: „Ja, letztens bin ich aufgestanden, habe mich vor den Spiegel gestellt und mir erstmal einen Guten-Morgen-Kuss gegeben. (lacht)“

Conny: „Edona hat dir in der letzten Folge ihre alten Brustimplantate geschenkt. Hast du die noch?“
Achi: „Ja, klar. Das sind meine Erinnerungsstücke. Ich habe eine Sammlung mit Urlaubserinnerungen und dort sind sie auch gelandet.“

Conny: „Warum heißt „Mr. Torpedo“ „Mr. Torpedo? Erkläre es mir!“
Achi: „Als ich Teenager war, war ich bei meinen Eltern bei einer Grillfeier. Ich hatte schon immer eine große Klappe. Irgendwann bin ich aufgestanden und habe zu meiner Schwester gesagt: „So, ich gehe jetzt mal den Torpedo ausleeren!“. Ich wusste früher nicht einmal, was ein Torpedo ist, habe dann aber herausgefunden, dass das eine Unterwasserwaffe ist. Fand ich super! Das Mister kam spontan.“

Conny: „Stimmt es, dass dein Arbeitgeber Stress gemacht hat wegen deiner Teilnahme bei „Adam sucht Eva“?“
Achi: „Das stimmt nicht ganz. Ich hatte schon vorher geplant, dass ich meinen Job auf Eis lege. Das ist nicht nur wegen der Sendung passiert. Hauptsächlich war ich auch mit meinem Arbeitgeber ohnehin nicht mehr so zufrieden und wollte mich eben beruflich verändern. „Adam sucht Eva“ kam mir daher sehr recht. So habe ich es mir ein paar Monate gut gehen lassen und wollte danach etwas Neues anfangen. In 14 Tagen geht es wieder los für mich.“

Conny: „Was machst du jetzt beruflich?“
Achi: „Ich bin wieder im Handel tätig. Meinem Arbeitgeber ist es egal, ob ich nackt im Fernsehen herum laufe. Vielleicht bringe ich ja ein paar Kunden mehr… ich könnte zum Beispiel im Erotikshop arbeiten und kleine „Mr. Torpedos“ verkaufen! (lacht)“

Conny: „Bahati sagte, dass ihr immernoch Kontakt habt?“
Achi: „Ja, das stimmt. Sie ist eben mein „Bahati Girlie“. Wir verstehen uns gut. Sie ist eine ganz Liebe. Sie ist hinter der Kamera so wie vor der Kamera. Wir verstehen uns wirklich gut.“

Conny: „Hast du also ihre Entscheidung überwunden, mit einem anderen Mann auf die Insel der Liebe zu gehen?“
Achi: „Ja, das habe ich. Andere Gedanken haben bei meinen Gefühlen ja auch eine große Rolle gespielt. Man vermisst seine Familie, dann verlässt eine Frau, mit der ich mich sehr gut verstehe, die Insel, ich wusste nicht, wie es weiter geht… . Alles war ein wenig viel. Ich habe auch ein wenig geweint. Aber ein Mann darf ja auch Gefühle zeigen! Daniel bei Big Brother zeigt ein wenig zu viel Gefühl, dann kann ich das auch. (lacht)“

Conny: „Wie sollte deine Traumfrau aussehen?“
Achi: „Meine Traumfrau hat einen Charakter wie Bahati. Man soll mit ihr Pferdestehlen können und sie muss meinen krassen Humor verstehen. Sie muss mit mir lachen können. Sie soll aber keinen Stock im Arsch haben. Es gibt eben Frauen, die nicht mit mir klar kommen. Ansonsten sollte sie aussehen wie Britney Spears zu ihren guten Zeiten… nicht mit Glatze. Sie soll mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und wissen, was sie will.“

Conny: „Du bist bi. Bist du denn zufrieden damit, wie die Österreicher mit dem Thema Bi- bzw. Homosexualität umgehen?“
Achi: „Ich glaube, seit Conchita Wurst ist Österreich noch toleranter geworden. Ich persönlich habe eigentlich fast nur positive Erfahrungen gemacht. Selten gab es blöde Kommentare. Die Österreicher sind in dieser Hinsicht eigentlich ähnlich wie die Deutschen, … wobei ich letztens angesprochen wurde, ich sollte doch bitte in Österreich bleiben, damit das Land einen C-Promi mehr hat (lacht).“

Conny: „Wie sieht dein Tip für Promi Big Brother aus? Wer gewinnt?“
Achi: „Ich tippe auf Désirée Nick.“