Hallo, ihr Lieben!

Habt ihr eigentlich auch schon mitbekommen, dass die „Mutter aller Serien“ mit der „Mutter aller Mütter“ bald ihr 30jähriges feiert? Wir waren vor einiger Zeit in am Set der beliebtesten Straße deutschlands und haben uns mit ein paar der Schauspieler unterhalten. Die Interviews werden in den kommenden Tagen bis zur Jubiläumssendung hier veröffentlicht.

Heute macht der liebe Hermes Hodolides den Anfang. Er spielt in der „Lindenstraße“ Vasily Sarikakis und hat mit uns über seine Rolle und das Besondere an der Serie gesprochen.

Liebst,

Conny

Conny: „3o Jahre „Lindenstraße“… was ist das für ein Gefühl?“
Hermes Hodolides: „Ein unglaublich gutes Gefühl.“

Conny: „Wie war denn Ihre Rolle zu Beginn ausgelegt? Hätten Sie gedacht, dass Sie mal so lange dabei sind?“
Hermes Hodolides: „Das hätte ich niemals gedacht. Ich glaube, dass nichtmal der Produzent selbst das gedacht hätte. Er hat wohl mit ein paar Jahren und unsere Kritiker im Allgemeinen mit drei Monaten gerechnet. Jetzt sind wir bei drei Jahrzehnten (lacht).“

Conny: „Aber es muss ja irgendetwas Besonderes an der „Lindenstraße“ sein. Was macht euch denn aus?“
Hermes Hodolides: „Ich möchte andere Formate im Vergleich mit uns nicht kritisieren, aber ich kann sagen, dass wir auf jedes Detail achten. Klar, jeder macht Fehler! Aber wir legen großen Wert auf Qualität beim Bild, beim Ton, beim Schnitt und der schauspielerischen Leistung. Auch die Geschichten müssen stimmen. Wir behandeln keine beliebigen Themen, sondern haben die gesamte Palette sozialer Themen durchgespielt. Ich glaube, dass das Leben nicht mehr viel an Themen zu geben hat, aber letzten Endes machen die Variationen der Themen die Abwechslung aus. Manche Dinge behandeln wir auch zum zweiten oder dritten Mal. Dann ist es interessant zu sehen, wie sich die Problematik und die Blickwinkel ändern. Vor 20 Jahren haben wir schon Ausländerhass behandelt, jetzt auch, aber eben anders.“
Conny: „Was würden Sie sich für Ihre Rolle wünschen?“

Hermes Hodolides: „Ich lasse mich überraschen! Alles, was auf meine Rolle geschrieben wurde, passierte mir ähnlich im realen Leben. Niemals 1 zu 1, aber immer abgewandelt. Ich möchte aber meine Zukunft nicht wissen (lacht).“