Franz Pfemfert schrieb während des ersten Weltkrieges für die Zeitung „Aktion“ (s. o.). Vor allem in seinem Werk „Die Besessenen“ zeigt er sich als Pazifist und übt zeitgenössische Kritik am Krieg. Hier teilt er die Gesellschaft in Individuen und Machthaber ein und analysiert die politische und emotionale Situation der Menschen, die vom Krieg betroffen sind.
Vor allem der Rolle der Sozialdemokratie kommt in seinem Aufsatz eine tragende Rolle zu. Pfemfert ist der Meinung, die damalige SPD hätte die Macht gehabt, den Krieg zu schmählern oder gegebenenfalls ganz zu verhindern. Seine Hauptkritik stellt sich unter anderem gegen die industriellen Machthaber und er sucht die Schuld an den Kämpfen nicht bei einer Nation, sondern im gesamten System.

„Typisch“ für damalige Kriegspublikationen bzw. Stellungnahmen zum Krieg (s. a. Heimann- oder Thomas Mann- Essay) war es, dass die Kriegsbegeisterung gerechtfertigt wurde. Man grenzte sich durch Schmähungen der Feinde von diesen ab und versuchte, das eigene Land als „das beste“ dastehen zu lassen (Heimann sucht die Schuld am ersten Weltkrieg bei den Serben aufgrund der Ermordung des österreichischen Thronfolgers usw.). Dies geschah mit Zuhilfenahme von Begriffen wie beispielsweise „deutsche Soldatentugend“ und Co. . Gott als Legitimationsinstanz für den Krieg anzuführen, ist auch immer sehr beliebt. Die Religion wird als kulturelle Errungenschaft des eigenen Landes gefeiert.

Im Nationalismus von 1914 zeigte sich, dass immer wieder Bezug zu historischen Verknüpfungspunkten gesucht wurde. Es wurde auf das „Wir- Gefühl“ gebaut. Besondere Beispiele hierfür sind Verweise auf das Jahr 1870 („nationale Einheit“) und 1914 („moralische Einheit“). 
Auch die Bezugnahme auf Sagen und Legenden war beliebt, sowie Symbole wie die „deutsche Eiche“. Historische Daten und Personen standen klar im Vordergrund.