Nach der Premiere im letzten Jahr gibt es in der Landeshauptstadt Düsseldorf auch 2020 wieder eine Karnevalsparty ohne Alkohol für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren.  Unter dem Motto „Young & Jeck – Jongjemös op Jück“ geht am Freitag, 31. Januar, von 16 bis 21.30 Uhr im Lambertussaal am Stiftsplatz 3 die Post ab. Organisiert hat die Party die Karnevalsgesellschaft „Düsseldorfer Originale“. Wegen ihres Präventionscharakters unterstützt die Landeshauptstadt Düsseldorf die Party mit einem finanziellen Zuschuss.

Diese Party gibt einer Gruppe, die im Karneval leider ein wenig zu kurz kommt, eine Plattform zum gemeinsamen Feiern, und das unter der klaren Vorgabe „Feiern ohne Stoff und Zoff“. Das heißt, es wird auch für die 16-Jährigen keinerlei Alkohol vor Ort geben. Das Programm ist auf die Jugendlichen abgestimmt und wird neben karnevalistischen Elementen – unter anderem mit dem Prinzenpaar, der Jolly Family, Kai & Kai, Pänz en de Bütt – auch Party mit DJ Titschy beinhalten, sowie als Special Act „Jay OH“, Gewinner des Supertalents, der den Jugendlichen ordentlich einheizen wird.

Der Eintrittspreis ist mit acht Euro bewusst niedrig gewählt und beinhaltet dabei schon einen Imbiss und ein Getränk. Eintrittskarten gibt es im „Jecken Lädchen“, Marktstraße 6, schräg gegenüber vom Rathaus, sowie per E-Mail an Jeck-Jedoens@t-online.de. Unterstützer sind unter anderem auch Fortuna Düsseldorf, Sterntaler e.V. und die Suchtpräventionsorganisation „Crosspoint“, die vor Ort mit den Jugendlichen spielerisch auf die Gefahren von Alkohol und Drogen hinweisen wird.

„Es lässt sich nicht vermeiden, dass junge Menschen im Laufe ihres Teenagerlebens mit Alkohol in Berührung kommen.

Hier müssen wir – als Gesellschaft aber auch als Stadt und Jugendhilfeträger – Prävention betreiben,

um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche sich durch Alkoholkonsum in Gefahr begeben oder gar süchtig werden. Statt Abschreckung ist es generell förderlicher, durch Spaß, Miteinander, Kommunikation und Interaktion dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche lernen, dass Feiern auch ohne Alkohol Spaß machen kann“, sagt Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkhard Hintzsche.

Und Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke ergänzt: „Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für Süchte oder auch den manchmal zu drastischen Konsum von Alkohol.

Der Grund liegt darin, dass sie sich sowohl körperlich als auch psychisch und seelisch in der Entwicklung befinden, Dinge ausprobieren wollen und die Folgen nicht immer abschätzen können. Hier setzen die Initiatoren mit ihrer Party an und demonstrieren, dass Prävention auch ohne erhobenen Zeigefinger funktionieren kann.“