Plastikfreies Weihnachten? Warum eigentlich nicht?

Plastikfreies Weihnachten? Warum eigentlich nicht?
Plastikfreies Weihnachten? Warum eigentlich nicht?

Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, in der Familie und Freunde zusammenkommen, um sich gegenseitig Geschichten zu erzählen und die Festtage zu genießen. Für viele handelt es sich aber auch um eine Zeit, in der sie sich Gedanken über die Umwelt und mehr Nachhaltigkeit im eigenen Alltag machen. Vor allem das Wort „plastikfrei“ wird in diesem Zusammenhang immer häufiger verwendet.

Plastik ist ein Material, das nicht biologisch abbaubar und deshalb sehr schädlich für die Umwelt ist. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen an Plastikmüll in den Weltmeeren und bedrohen so das Leben von Tausenden von Lebewesen. Auch auf dem Land können Plastikabfälle zu großen Problemen führen, da sie oft in Flüsse und Bäche gelangen und so die Umwelt verschmutzen.

Die gute Nachricht ist: Es gibt viele kreative Wege, wie man plastikfrei leben kann und dennoch keine Einbußen hinnehmen muss.

Die folgenden Tipps können vielleicht dabei helfen, Weihnachten 2022 ein wenig nachhaltiger werden zu lassen.

Tipp Nr. 1: Geschenke ohne (oder mit weniger) Plastik

Plastikfreie Geschenke sind oft nachhaltiger und umweltfreundlicher. Laut einer Studie der Universität Cambridge benötigt die Produktion von einem Kilogramm Plastik etwa drei bis fünf Mal mehr Energie als die Herstellung von einem Kilogramm Papier. Darüber hinaus werden bei der Herstellung von Plastik auch viele giftige Chemikalien freigesetzt, die in die Umwelt gelangen und so zur Belastung für Mensch und Natur werden.

Wie wäre es zum Beispiel, in diesem Jahr weniger Spielzeug aus Plastik und mehr Spielzeug aus Holz zu verschenken? Viele Präsente dieser Art sind dann „ganz nebenbei“ noch so stabil, dass sie problemlos an die kommenden Generationen weitergegeben werden können.

Tipp Nr. 2: Ein echter Weihnachtsbaum (oder doch nicht?)

Zugegeben: Hier scheiden sich ein wenig die Geister. Manche Menschen empfinden einen künstlichen Weihnachtsbaum als nachhaltiger. Dies gilt jedoch nur dann, wenn dieser auch über mehrere Jahre hinweg genutzt wird.

Natürlich ist es schön, einen echten Baum in der Wohnung zu haben – aber ist das auch umweltfreundlich? Die Antwort ist: Es kommt darauf an. Ein echter Weihnachtsbaum ist nur dann umweltfreundlich, wenn er aus nachhaltigem Anbau stammt und anschließend richtig „weiterverwendet“ wird. Leider landen viele Weihnachtsbäume nach der Festtagszeit im Müll – und das ist alles andere als gut für die Umwelt.

Kunststoffbäume hingegen sind meistens wiederverwertbar. Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Baum aus recyceltem Material hergestellt wurde – denn auch hier gilt: Die Herstellung von Kunststoff verbraucht Ressourcen, die geschont werden müssen.

Tipp Nr. 3: Christbaumschmuck aus Glas, Metall oder Papier

Glas, Metall oder Papier – die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf Christbaumschmuck Materialien ergeben, sind vielseitig. Aber welche Option ist die beste? Glas ist deswegen so beliebt, weil es so vielseitig (und auch elegant) ist. Vor allem in den Kombination mit Licht ergeben sich hier oft tolle Effekte.

Messing bietet ein hohes Maß an Stabilität und eine lange Haltbarkeit, während Papier leicht und günstig ist.

Tipp Nr. 4: Ein Adventskalender aus Stoff oder Pappe

Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Schenkens, der Freude und des Zusammenseins. Sie startet jedoch bekanntermaßen nicht erst am Heiligen Abend, sondern schon am ersten Advent bzw. am 01. Dezember. Wer in diesem Jahr auf die Umwelt achten möchte, kann unter anderem einen Adventskalender aus Stoff oder Pappe zu basteln.

Stoff-Adventskalender sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wiederverwendbar. Sie können jedes Jahr aufs Neue genutzt werden und sind somit eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Adventskalendern aus Kunststoff.

Auch Papp-Adventskalender sind eine gute Wahl, da Pappe recyclingfähig ist.

Wir wünschen euch alle schon jetzt eine schöne Weihnachtszeit!

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