Niveau-Klatsch on tour: Die Extraschicht im Ruhrgebiet

Niveau-Klatsch on tour: Die Extraschicht im Ruhrgebiet
Niveau-Klatsch on tour: Die Extraschicht im Ruhrgebiet

Am Samstag, den 25. Juni 2022, war es so weit: Die Extraschicht im Ruhrgebiet fand endlich wieder statt. Insgesamt haben 23 Städte teilgenommen und mit 43 Spielorten war für ein wahres Spektakel gesorgt. In Bochum gab es insgesamt vier Stationen, an denen die Besucher und Besucherinnen Kultur, Bergbau und die Stadt entdecken konnten. Zeit dafür war genug vorhanden. Die Extraschicht begann um 17 Uhr und endete um 2 Uhr morgens.

Wer ein Ticket erworben hatte, konnte im gesamten VRR-Bereich kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Somit konnten auch die einzelnen Stationen einfach und stressfrei angefahren werden.

Das Ruhrgebiet und seine unterschiedlichen Facetten

Ob Duisburg, Bottrop, Essen oder Bochum: Eigentlich in jeder größeren Stadt des Ruhrgebietes gab es einiges zu sehen und zu bestaunen. Vor allem die ehemaligen Zechen, wie die Zeche Hannover oder das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, zeigten sich am Samstag von ihrer schönsten Seite – begleitet von einem unterhaltsamen Programm, welches durch Musik, Akrobatik und Mitmachaktionen gekrönt wurde.

In Bochum konnten die Besucher und Besucherinnen das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, das Eisenbahnmuseum, die Jahrhunderthalle und das Deutsche Bergbaumuseum besuchen, um dort unter anderem die Veranstaltungen und Konzerte zu sehen, die vor allem lokale Bands auf dem Plan hatten.

Doch nicht nur in Bochum wurden die Kulturträger zu künstlerischen Veranstaltungsorten. Auch in Bottrop gab es eine große Fete an der Zeche Haniel, wo Akrobaten und Musiker ihr Talent unter Beweis stellten.

In der Nacht verwandelten sich die verschiedenen Locations in ein künstlerisches Lichterbild. Die Zechen, Fördertürme und vieles, was das Ruhrgebiet sonst auszeichnet, wurde mit Farb- und Lichtspielen gekonnt und atemberaubend in Szene gesetzt. Viele Locations läuteten die Nacht mit einem Feuerwerk oder Feuerkünstlern ein.

Nostalgie und Kultur im Deutschen Bergbaumuseum

Das Deutsche Bergbaumuseum bietet ein Sammelsurium an verschiedenen Gegenständen, Maschinen und Bildern aus der guten alten Bergbauzeit. Auf verschiedenen Ebenen konnten die zahlreichen Personen die Geschichte des Bergbaus kennenlernen. Von den ersten Schritten bis hin zu den großen Maschinen, welche die Arbeit der Bergleute enorm erleichterte.

Unter dem Förderturm gaben sich zwei lokale Bands die Mikros in die Hand und spielten fröhliche Musik unter strahlendem Sonnenschein. Doch es gab nicht nur musikalische Unterhaltung. Mit den Akrobaten an den Tüchern ging es in die Höhe. Für Kinder gab es ein vielseitiges Mitmachprogramm, an das sie sich bestimmt lange zurückerinnern werden.

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