Bereits zum 18. Mal jährte sich die Veranstaltung und mit mittlerweile 50 Spielorten in 22 Städten sowie über 2000 beteiligten Künstlern, ist es eine der größten Traditionsveranstaltungen, die das Industriekulturerbe ihrer Region in den Mittelpunkt rückt.

Der Landschaftspark in Duisburg und die Zeche Zollverein in Essen, um nur zwei Programmorte zu nennen, waren Ziel vieler tausender Besucher aus der Umgebung. In Duisburg erweckte die Installation „Sinfonie für Zyklonauten“ besonderes Interesse, da die außergewöhnlichen Lichteffekte in der Performance einen beeindruckenden Blick in die Vergangenheit der Kraftzentrale des ehemaligen Hüttenwerks erzeugten.

Bei einem Blick in das Gasometer des Parks konnten sich die Besucher von der aktuellen Nutzung als größten Indoor-Tauchplatz Europas überzeugen. In den 21 Millionen Litern Wasser liegen ein Schiffswrack und zwei Flugzeugwracks begraben, die in privaten Tauchkursen entdeckt werden können.

Unesco-Welterbe der Zeche Zollverein

Im Unesco-Welterbe der Zeche Zollverein in Essen wartete auf die Besucher ebenfalls ein vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett, Straßentheater, Ausstellungen und Führungen. Im Areal der Kokerei zog ein von Puppenspielern zum Leben erweckter Riesenvogel seine Runden, während die Besucher auf der Wiese vor dem Kammgebäude, auf zu Instrumenten umfunktionierten Riesenröhren, selbst Musik erzeugen konnten, was reichlich genutzt wurde.

Die Bühne am Verwaltungssitz der RAG-Stiftung war aufwendig illuminiert und bot mit dem Konzert von Stoppok gegen Mitternacht für die Zuschauer einen krönenden Abschluss eines Tages auf der Route der Industriekultur in Essen.

Glück auf und bis zum nächsten Jahr!

 

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