#everynamecounts – gegen das Vergessen

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Gestern bin ich auf eine interessante Seite aufmerksam gemacht worden, die dafür gesorgt hat, dass ich nunmehr einen neuen fixen Punkt in meinem Tagesablauf habe. Unter dem Hashtag „everynamecounts“ hat es sich zooniverse.org zur Aufgabe gemacht, das weltweit größte Online Archiv über die Opfer und Überlebenden des Nationalsozialismus aufzubauen.

So soll sichergestellt werden, dass kein Name vergessen wird. Gleichzeitig entsteht auf diese Weise ein digitales Denkmal für Millionen von Menschen.

Namen, Geburtsdaten und Co. erfassen – #everynamecounts

Zu einem Bestandteil von #everynamecounts zu werden, ist nicht schwer. Hierzu müsst ihr einfach die Seite unter https://www.zooniverse.org/projects/arolsen-archives/every-name-counts besuchen und euch im Bereich „Fang an“ für eine Kategorie, zum Beispiel „Buchenwald-Häftlingspersonalbögen“ entscheiden.

Danach ist es eure Aufgabe, die Daten des/ der ehemaligen Gefangenen im Menü in die betreffenden Punkte einzutragen. Sind Infos unklar bzw. nicht leserlich vermerkt ihr ein „unklar“ im Feld. Fehlen sie komplett, setzt ihr ein „-“. (Wer weitere Infos, zum Beispiel zu Abkürzungen und Co. braucht, kann auch immer im Hilfebereich nachschauen.)

Ein Name am Tag!?

Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, ab heute jeden Tag einen Namen auf den Seiten von #everynamecounts zu archivieren.

Heute Morgen habe ich dabei geholfen, dass die Daten einer jungen Bankangestellte, die in Buchenwald nach 5 Tagen gestorben ist, digitalisiert werden. Hinter jedem Namen und hinter jeder Häftlingskarte steckt ein Schicksal… und genau das darf nie vergessen werden.

Liebst,

Conny

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