Christopher Street Day vom 15. bis 17. Oktober 2021 in Düsseldorf

Christopher Street Day vom 15. bis 17. Oktober 2021 in Düsseldorf

Nachdem der Christoper Street Day zweimal als Fahrrad-CSD stattgefunden hat, wird nun vom 15. bis 17. Oktober wieder mit einem vielfältigen Programm auf dem Johannes-Rau-Platz gefeiert. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Solidarität hat viele Farben“. Von Freitag bis Sonntag wird die Regenbogenflagge auch am Rathaus gehisst, um ein Zeichen für Vielfalt und Respekt und gegen Ausgrenzung und Hass zu setzen.

Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Stepan Keller wird den CSD am Freitag, 15. Oktober, eröffnen: „Ich freue mich, dass wir den CSD in diesem Jahr wieder auf dem Johannes-Rau-Platz begehen und wir so die Möglichkeit haben, uns persönlich zu begegnen.

Der Düsseldorfer CSD ist ein fester Bestandteil unseres Stadtlebens und sendet ein Zeichen für Toleranz aus. Besonders freuen wir uns, auch Gäste aus unserer Partnerstadt Warschau hier in Düsseldorf begrüßen zu dürfen.“

Neues Kunstwerk für gleichgeschlechtliche und sexuelle Vielfalt

Bereits vor der CSD-Eröffnung wird das neue Kunstwerk am Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von gleichgeschlechtlicher und sexueller Vielfalt enthüllt. Der Erinnerungsort wurde auf der Wiese zwischen dem KIT – Kunst im Tunnel und dem Apollo-Varieté an der Rheinkniebrücke geschaffen, um der Diskriminierung von Lesben, Schulen und trans*Menschen zu gedenken und ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Respekt und gegen Ausgrenzung und Hass zu setzen.

Besucherinnen und Besucher der Partnerstadt Warschau eingeladen

Im Anschluss findet um 17 Uhr der CSD Gottesdienst in der Neanderkirche an der Bolkerstraße statt. Die lokale Community informiert am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Oktober, an Ständen beim Straßenfest auf dem Johannes-Rau-Platz über die Aktivitäten der Gruppen, Vereine und Initiativen rund um LSBTIQ+ Themen. Es gibt ein umfangreiches Bühnenprogramm. Am Samstag, 16. Oktober, 14 Uhr wird die große Demonstration durch die Düsseldorfer Straßen ziehen. Auch Besucherinnen und Besucher aus Düsseldorfs Partnerstadt Warschau sind zum CSD eingeladen. Sie werden an der Demonstration teilnehmen und auf der Bühne von ihrer Situation in ihrer Heimat berichten

Fotoaktion am Erinnerungsort

Das stadtinterne LSBTIQ+ Netzwerk „DIVERS“, das Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und die Kunstkommission betreuen am Samstag, 16. Oktober, gemeinsam einen Informationsstand neben dem neuen Erinnerungsort. Dort können Fotos mit der Statue gemacht werden, die mit Zitaten versehen werden. Die Fotos werden vor Ort ausgedruckt und an die Mitmachenden verschenkt.

Stadtarchiv Düsseldorf auch beim CSD dabei

Auch das Stadtarchiv Düsseldorf wird in diesem Jahr erstmalig auf dem CSD vertreten sein. In Kooperation mit der Fachstelle „Altern unterm Regenbogen“ und „Queer Handicap“ will das Archiv mehr über das Leben von LSBTIQ+ in Düsseldorf in den vergangenen Jahrzehnten erfahren und hofft auf viele Erzählungen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Erinnerungen an die 1960er bis 1980er Jahre auf bereitstehenden Plakatwänden zu notieren.

Weitere Infos zum Christopher Street Day sowie zu den geltenden Coronaregeln sind zu finden unter: www.csd-d.de/de/

Infoveranstaltung zur Situation der LSBTIQ+ Community in Warschau

Schon am Donnerstag, 14. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr lädt das Amt für Gleichstellungs und Antidiskriminierung zu einer Informationsveranstaltung zur Situation der LSBTIQ+ Community in der Partnerstadt Warschau ein.

In zwei Teilen und aus zwei Perspektiven wird an diesem Abend ein Einblick in die Realität, die Herausforderungen und das starke Engagement der LSBTIQ+ Community gegeben.

Im ersten Teil wird über den Austausch beim „Volup Summer Cup 21“ berichtet: Im Rahmen des Ratsbeschlusses zur „Unterstützung von LGBTIQ+ in Warschau – Intensivierung der Städtepartnerschaft“ und der Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Warschau hat ein Team des VC Phönix Düsseldorf e.V. vom 3.bis 5. September 2021 an einem LSBTIQ+ Volleyball Turnier in Warschau teilgenommen.

Im zweiten Teil des Abends wird unter dem Titel „Liebesbriefe aus Warschau – Wie würde Fryderyk Chopin im heutigen Polen leben?“ Hubert Sobecki von der polnischen NGO von „Miłość Nie Wyklucza“ (Love does not exclude) über das Leben als schwuler Man im heutigen Warschau und weitergehend in Polen berichten.

Was sind die derzeitigen Herausforderungen durch die Politik, wie ist die generelle Einstellung in der Bevölkerung und wie schaut das tägliche Leben von LSBTIQ+ Menschen in Polen aus? Würde Chopin heute auswandern oder im Warschau des Jahres 2021 ein erfülltes Leben als offen schwuler Mann leben? Der zweite Teil ist in Englisch.

Im Anschluss stehen die Inputgeber für Fragen zur Verfügung, ebenso wird es Zeit für einen gemeinsamen Austausch geben. Eine Anmeldung unter diversitykoordination@duesseldorf.de erforderlich, der Link wird nach Anmeldung per E-Mail zugeschickt. Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem Völklinger Kreis e.V. und dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung ausgerichtet.

Quelle: Stadt Düsseldorf
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