Hallo, ihr Lieben!

Vor ein paar Tagen haben wir uns für euch die Premiere der aktuellen Show „British Invasion“ im Roncalli’s Apollo Varieté angeschaut. Neben der Akrobatik war es hier unter anderem auch die Musik, die uns an diesem Abend verzaubert hat. Wer sich für die Beatles, Freddie Mercury, The Who und weitere Künstler, die die Insel zu bieten hat, begeistern kann, dürfte auch Gefallen an dem neuesten Werk aus dem Hause Roncalli finden.

Wie auch schon in den letzten Shows kümmerte sich hier Max Buskohl um die musikalische Untermalung des Abends. Dieses Mal mit Perücke und in altbekannter Stimmqualität musste er einen Vergleich mit den Originalinterpreten nicht scheuen – zumal dieser auch sicherlich nicht angestrebt wurde.

Viel Witz und teilweise typisch englischer Humor

Viele Menschen sind der Meinung, britischen Humor könne man nur lieben oder hassen. Mag sein. Romano Frediani schaffte es jedoch, einen gesunden Mix zu finden, bezog das Publikum mit ein und wirkte – auch ergänzend zum Comedian Cesar Días – herrlich erfrischend. Egal, ob Beatbox, Jonglage oder Interaktion: hier wurde es nicht langweilig.

So sorgten die beiden dafür, dass die einzelnen artistischen Nummern nahezu fließend ineinander übergingen und auch der Spaß nicht auf der Strecke blieb.

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Von Hula Hoop bis Schleuderbrett

Wer Lust auf ein wenig mehr Action hatte, kam bei der Premiere zu „British Invasion“ natürlich auch auf seine Kosten. So wurden Akrobaten teilweise via Schleuderbrett durch die Luft befördert, etliche Hula Hoops geschwungen und die gestählten Muskeln an den Strapaten präsentiert.

Wer wollte, konnte sein Hüngerchen in der Pause mit „Show and Dine“ stillen und so auch in kulinarischer Hinsicht genießen.

„British Invasion“ verfügt durchaus über das Potenzial, in die Liste der besten Shows des Apollo Varieté aufgenommen zu werden. Die Zuschauer werden charmant, actionreich, mit guter Musik und irgendwie „fluffig“ durch das Programm geführt, so dass der Gedanke an den Brexit dem ein oder anderen noch ein wenig schwerer fallen dürfte.

Liebst,

Conny