Hallo, ihr Lieben!
Wenige Filme sehen wir uns mit so hohen Erwartungen an, wie die von Tim Burton. Herrlich schräg, kritisch und angenehm spooky entführt uns der Meister immer wieder gern in „seine Welt“. Es war daher klar, dass wir uns „Die Insel der besonderen Kinder“ nicht nur für euch, sondern auch für uns anschauen werden. Der Trailer verspricht einiges. Unter anderem auch hochkarätige Stars wie Samuel L. Jackson und Eva Greene, die wir unter anderem schon in Burtons „Dark Shadows“ vergöttert haben. Was kann also „Die Insel der besonderen Kinder“?

Außenseiter und ihre perfekte Umgebung

„Die Insel der besonderen Kinder“ scheint vorherige Filme mit Hinblick auf Burtons Charaktere an einem Ort, eben besagter Insel, zusammenzufassen. Die Helden des Regisseurs waren selten normal, oft ein wenig „tot“ und eben anders. Die Kinder, inkl. deren Beschützerin, sind definitiv keine normalen Menschen. Sie alle verfügen über besondere Fähigkeiten, können fliegen, mit dem Hinterkopf essen oder mit dem eigenen Kopf Fußball spielen. Schon bald erfährt auch der Hauptcharakter, Jake, dass er mehr zu der Clique der Insel gehört, als ihm vermutlich lieb ist.

Nun wird es düster…

Doch was wäre ein Blockbuster ohne „den Bösen“? Dieser wird hier extrem überzeugend von keinem Geringeren als Samuel L. Jackson dargestellt. Er spielt Barron, ein Wesen, dass die Kinder verfolgt. Weshalb? Ihre Augäpfel sollen ihm das Ewige Leben schenken. Hier haben wir ihn also: den berühmt-berüchtigten Schauder-Faktor, der auch diesen Burton-Streifen zu etwas ganz Besonderem macht. Zeitweise wird es hier wirklich sehr düster, erinnern einige Szenen (mit ein wenig Fantasie) sogar an Schocker wie „Silent Hill“. Allem voran jedoch immer das dezente Gruseln, das eben keiner so gut beherrscht wie der Meister himself.

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Fazit

„Die Insel der besonderen Kinder“ ist ein Must-See für alle Burton-Liebhaber. Aufgrund der Vielzahl der spannenden Charaktere im Film wäre es sicherlich auch interessant gewesen, noch tiefer in einzelne Geschichten einzutauchen. Aufgrund des Einhaltens einer Länge von circa zwei Stunden ist dies jedoch sicherlich mehr als unrealistisch.
Besonders gut gefallen hat uns Burtons „Erfolgsgarantie“ und Muse Eva Greene, die hier einmal mehr beweist, wie wandlungsfähig sie in jeder Hinsicht ist.
Liebst,
Conny