Seit einigen Tagen ist das dritte Leinwand-Abenteuer rund um Panda Po und die furiosen Fünf im Kino zu sehen. Dieses Mal geht es vor allem um die Wiedervereinigung mit Pos leiblichen Vater und darum, wer er als Drachenkrieger und Panda wirklich ist.

Po muss ein Meister des Chi werden, um den einst verstorbenen Fiesling Kai wieder in die Geisterwelt zurückzubefördern. Jener hat nämlich das Chi aller Großmeister gestohlen, um das Land der Toten verlassen zu können. Noch dazu trifft Po auf seinen leiblichen Vater, was zu kleinen Konflikten mit seinem Adoptivvater führt und er soll letztendlich damit beginnen, selbst Kung Fu zu lehren. Ob es gelingt, Kai wieder in das Reich der Geister zu verbannen, verraten wir an dieser Stelle natürlich nicht.

Wer die ersten beiden Ableger der „Kung Fu Panda“-Reihe mochte, wird auch mit dem dritten Teil nicht enttäuscht. Panda Po sorgt mit seiner chaotischen und doch pandastarken Erscheinung für viele Lacher und actionreiche Kampfszenen. Jener wird übrigens wieder von Komiker Hape Kerkeling gesprochen, im Original hat sich dagegen Jack Black, wie auch bei den vorherigen Teilen, ans Mikro gesetzt.

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Kung-Fu-Panda-3 / Twentieth Century Fox

Kung-Fu-Panda-3 / Twentieth Century Fox

Besonders lobenswert: Für die deutsche, sowie englische Synchronisation wurden keine Sprecher gewechselt, wodurch ihr keine bösen Überraschungen erlebt, wie es teilweise bei „Hotel Transylvanien 2“ der Fall war. Auf dem Regie-Stuhl saß übrigens wieder Jennifer Yuh Nelson, an ihre Seite gesellte sich Alessandro Carloni, der ebenfalls an den Vorgängern mitwirkte. Jonathan Aibel und Glenn Berger kümmerten sich wie gehabt um das Drehbuch, für die musikalischen Einflüsse sorgte Star-Komponist Hans Zimmer.

Vor allem die Szenen, die sich innerhalb der Geisterwelt abspielen, bleiben in Erinnerung. Alles wirkt auf gewisse Weise magisch und wie ein heiliger Ort, an den sich die Meister des Kung Fu zurückziehen können. Zudem besitzt auch Kung Fu Panda 3 wieder einige Abschnitte, die mit einem besonderen, gezeichneten Comic-Stil erzählt werden. Dies kennt ihr bereits aus den Vorgängern, was für Abwechslung in der Erzählstruktur sorgt.

Des Weiteren ist es schön, dass Kung Fu Panda 3 an mehreren Stellen immer wieder Bezug auf die Geschehnisse aus Kung Fu Panda und Kung Fu Panda 2 nimmt, was zu einem geschlossen Gesamtbild führt. Ein Wiedersehen mit vielen, bereits bekannten Figuren wie den furiosen Fünf oder Meister Shifu, runden den Film schön ab. Freut euch also auf ein pandastisches, drittes Abenteuer mit Po.
Allerdings ist Kung Fu Panda 3, trotz der „Vater-Sohn-Thematik“, nicht ganz so emotional, wie es noch in Kung Fu Panda 2 der Fall war.
Dafür ist es immer wieder komisch zu sehen, wie begeistert Po nach wie vor vom Kung Fu und der Materie an sich ist. Eine klare Empfehlung für Animationsliebhaber.

Viel Spaß im Kino,
Dennis