Hallo, ihr Lieben, 

am vergangenen Samstag waren wir für Euch beim Juicy Beats Festival im Westfalenpark in Dortmund unterwegs. Insgesamt besuchten am Wochenende 50.000 Menschen das Festival. Der Samstag war mit 32.000 Tickets ausverkauft.  

Auf dem Hinweg sah es allerdings so aus, als ob das Festival für Niveau-Klatsch buchstäblich ins Wasser fallen würde. Unwetterwarnung und starker Regen auf der Autobahn ließen Böses ahnen. Unsere positive Einstellung wurde allerdings belohnt und wurden wir am Nachmittag in Dortmund von wunderbarem Wetter begrüßt 

Juicy_Beats_2019

Juicy Beats 2019/ Copyright: Niveau-Klatsch.com

Tolle Stimmung, tolle Leute 

Trotz der unglaublich vielen Menschen auf dem Festival fiel uns die ausgelassene, friedliche Stimmung auf. Wohin das Auge auch blickte, sah man gut gelaunte Menschen, die auf den Wiesen zusammen saßen oder vor den Bühnen und bei den Side Events abbrocken. Auf dem Juicy Beats Festival war mit 100 DJs, 50 Live Acts, 14 Floors und 6 Stages wohl für jeden Musikgeschmack etwas dabei.  

Unter anderem waren die Künstler Annemaykantereit, SPD, Bausa, Trettmann, OK Kid, Dendemann, Claptone, Quetbeat, Leoniden, Schall und Rauch und viele mehr vertreten.  Die „Drunken Masters“ heizten dem Publikum mit Ihren dicken Bässen ordentlich ein und animierten die Besucher zum Mitmachen. Die Menge tobte. Bausa rockte die Bühne und bei seinem Hit „Was Du Liebe nennst“ gab es ohnehin für die meisten kein Halten mehr. Die Stimmung war grandios.  

SDP heizte dem Publikum auf der gleichen Bühne danach nochmal so richtig mit Ihren bekannten Hits „Ne Leiche“ , „Die Nacht von Freitag auf Montag“, „Ich und mein Holz“ ein. Romantische Stimmung kam dann bei dem Song Ich will nur, dass du weißt“ und einem abschließenden Feuerwerk am mittlerweile dunklen Abendhimmel auf.   

Das Juicy Beats aus kulinarischer Sicht  

Auch essenstechnisch war eine große Vielfalt geboten. Es gab einige Food- Stände mit den üblichen Snacks wie Pommes, Döner, Crêpes und Wraps. Aber auch frische Obstbecher und Köstlichkeiten aus der afrikanischen und asiatischen Küche wurden angeboten. Besonders beeindruckt waren wir von den Besuchern selbst, die mit kreativen und verrückten Outfits das Festival bunt machten. Glitzer, wo das Auge hin reichte, Tennissocken, Turnbeutel und verrückte Kopfbedeckungen überall – vieles stark vom Look der 80er Jahre inspiriert. Besonders angetan waren wir dann aber von dem vermutlich jüngsten und süßesten Besucher des Festivals. Bei dem Anblick des drei Monate alten Babys, deas mit seinen übergroßen Lärmschutzkopfhörern zu der Band „Leoniden“  mit Papa tanzte überfiel uns ein regelrechter Zuckerschock.   

Verbesserungspotenzial bei den Toiletten 

Unsere Laune wurde leider etwas getrübt durch die mangelnde Anzahl der sanitären Anlagen und den damit verbundenen Warteschlangen vor den Toilettenhäuschen. Diese Situation führte zu vielen „Wildpinklern“ im Park. Beim regulären Ticketpreis für das Juicy Beats empfanden wir die Getränkepreise mit 5 Euro für ein Bier oder Softdrinks, Parken für 7 Euro und Gebühren bei der Garderobe für Euro 5 Euro etwas hoch angesetzt und so gar nicht studentenfreundlich Auch das Besuchen der Toiletten müsste aus unserer Sicht kostenfrei sein. Positiv fanden wir allerdings, dass angesichts der hohen Temperaturen in diesem Jahr Flaschen verteilt wurden, welche sich die Besucher kostenlos wieder befüllen konnten.  

Unser Fazit: da es so viele Interpreten, Floors und Stände gibt, ist es sicherlich am sinnvollsten, sich ein Wochenendticket zu sichern, damit man alles entdecken kann, was das Festival zu bieten hat. Das Juicy Beats ist ein vielseitiges Festival, das zum chilligen Zusammensitzen mit Freunden auf den Wiesen, zum Durchfuttern an den Ständen, zum Abrocken bei den Liveacts oder zum Tanzen in den kleinen Clubs einlädt. 

Juliane