Nicht mehr lange…. Es sind keine zwei Monate mehr und der Rasenplatz am Grafenberger Wald verwandelt sich wieder in eines der chilligsten Festivalgelände in Deutschland. Ab Mittags pilgern dann Unzählige mit Decken, Hüten und Sitzkissen bewaffnete Musikfreunde auf den Rasenhügel vor der Hauptbühne und genießen das Spektakel bei gehopften Gerstenkaltschalen, vergorenen Trauben oder anderen Erfrischungsgetränken. Zum 14. Mal jährt sich das OSF  und nachdem die Early-Birds-Tickets im letzten Jahr in Rekordzeit ausverkauft waren, sind die Karten nun für 38,- € oder als 7+1 Angebot für 266,- € zu haben.

Bereits im Dezember standen einige Headliner fest, aber nun ist die Liste komplett und mit SOHN konnte ein Senkrechtstarter der letzten Jahre verpflichtet werden, dessen komplex treibende Klanglandschaften mittlerweile Hörer auf der ganzen Welt begeistern. Ebenfalls steil bergauf ging es in den letzten Jahren für den jungen Schweizer Songwriter FABER, der zwar nur ein Album, aber auch schon genug Fans hat, um es vor den großen Bühnen der deutschsprachigen Festivalwelt eng werden zu lassen.

Mit TALIB KWELI ist dem künstlerischen Leiter Phlipp Maiburg allerdings ein besonderer Coup geglückt. Seit gut 20 Jahren ist der Musiker, Unternehmer und Aktivist im Geschäft und zählt mittlerweile zu den Hauptdarstellern der Hip-Hop-Szene. Die Liste seiner Kooperationspartner ist lang und mit Mos Def, Kanye West oder Pharell Williams sind nur einige wenige genannt.

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Das Düsseldorfer Projekt Toresch besteht aus Viktoria Wehrmeister, Jan Wagner und Detlef Weinrich (Kreidler, Toulouse Low Trax) und wird die Erinnerung an den Salon des Amateurs bewahren.

Die Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Suzan Köcher lebt und arbeitet in Solingen und veröffentlichte letztes Jahr ihr Debütalbum auf Unique Records. Sie schreibt und spielt ihre Musik im Geiste der späten 60er und wird dieses Jahr die Hauptbühne eröffnen.

Open Source Festival

Open Source Festival/ Copyright Archiv niveau-klatsch.com

Aber was macht das Open Source Festival in Düsseldorf eigentlich so besonders?

Hier haben die Macher eine passende Antwort. Die Künstler.

Aus Düsseldorf kamen und kommen besonders viele, denn hier hat elektronische Popmusik einen besonderen Stellenwert und eine besondere Geschichte. Die zu pflegen und fortzuschreiben ist uns ein Anliegen, fast schon eine Verpflichtung. Aber das ist nur eine Facette, vielleicht ein Kristallisationspunkt. Die Musikerinnen und Musiker, Künstlerinnen und Künstler, die zur Entwicklung des Open Source Festivals beigetragen haben, brachten ihre Ideen und ihren Charme aus aller Welt mit zu uns: aus Nordrhein-Westfalen, aus Deutschland, aus ganz Europa und den USA, sogar aus Australien. So konnten wir Düsseldorf zu einem wahren „global village“ machen.

Alle weiteren Infos erhaltet ihr unter open-source-festival.de